9 März 2011

 

AWO (Arbeiterwohlfahrt) wo steuerst Du hin?

Ohne Frage, als sich die Arbeiter , also die Sozialdemokraten , aufmachten um eine Organisation zu gründen , die sozial benachteiligten Menschen hilft , waren viele begeistert. Auch in Gerlingen hat die AWO einen hohen Stellenwert. Aber die Arbeit der AWO ist in Verruf gekommen. Schon vor zwei Monaten berichteten die ZDF Reporter über Machenschaften der AWO , die so manch sozial engagierter Mensch nicht mehr nachvollziehen kann. Die Arbeiterwohlfahrt gründet Zeitarbeitsfirmen um Löhne bei Pflegekräften zu senken und eigene Kosten zu mindern. Einem Wirtschaftsunternehmen mag man das noch durchgehen lassen, aber einen sozialen gemeinnützigen Verein? Hier ist eine Grenze überschritten.

Okay, in Gerlingen hat man mit diesen Sachen nicht viel zu tun. Man gibt aber von seinen Einnahmen , also Spenden und Mitgliedsbeiträgen, auch einen Teil an die Bundes AWO weiter. Dem aber nicht genug. Die AWO hat sich in den vergangenen Jahren ein großzügiges Sparbuch angelegt. Andreas Sauer weiss dies, weil er zwei mal die Kassenprüfung gemacht hat. Den Betrag wollen wir hier nicht veröffentlichen. Er ist auf jeden Fall in einem guten fünfstelligen Bereich.

Auch wenn wir in Gerlingen immer meinen wir leben auf der Sonnenseite unserer Gesellschaft, so gibt es doch Personen die unsere Unterstützung brauchen. Da ist der Hartz 4 Empfänger der Probleme hat seine bestehende Zahnbehandlung zu bezahlen. Obwohl die Krankenkasse , bis auf ca.200 Euro die Kosten übernimmt. Da sind die allein erziehenden Mütter, die von Sozialleistungen leben und jeden Cent umdrehen müssen. Ja und gerade hier wird das Geld zurück gehalten. So wird einer Alleinerziehenden ein zinsloser Kredit in Höhe von 150 Euro angeboten. Ja meint man denn wirklich, im Hause Knoblauch , dass man damit helfen kann? Neue Schulden? Bei einem solch dicken Sparbuch reden wir hier von Beträgen die man gelinde gesagt aus der Portokasse zahlen könnte.

Wie uns von einem ehemaligen Mitglied der AWO berichtet wurde, sprechen der SPD Landtagsabgeordnete und Vorstand Knoblauch davon dass man vielleicht Geld an Flüchtlinge spenden sollte. Dass die AWO Gerlingen da nicht unbedingt auf offene Ohren stösst ist wohl auch klar. Ziel der AWO war es immer das Geld aus Gerlingen auch für Gerlinger Problemfälle zu benutzen. Mitglieder , die seit Jahrzehnten bei der AWO waren sind enttäuscht. Und das wo der neue Vorstand, der sein Amt nach eigenen Aussagen ja nur 1-2 Jahre machen möchte, gerade mal ein paar Monate im Amt ist. So manch AWO Mitglied , welches auf dem Friedhof liegt, dürfte sich bei solch beschrieben Entwicklungen im Grab umdrehen. Ob er wohl von seinem Schwiegervater beraten wurde? Euer Nili Nil