4 März 2009
lampe schief

Gerlingen auf den Spuren von Pisa

Sicher kennen Sie den schiefen Turm von Pisa. Okay, nach den immensen Kosten des Rathausplatzes können wir uns einen solchen Turm nicht mehr leisten. Da kommt eine verbogene Laterne natürlich genau richtig. Bedenkt man dass Gerlingen nicht nur im Rathaus über eine grosse Kunstszene verfügt sollte man vielleicht mal nachfragen ob die Künstlerinnen oder Künstler nicht die Lampe verarbeiten wollen. Bekanntlich wäre es ein neues Highlight welches die Stadt Gerlingen auf der CMT dann als neuen Besuchermagneten vermarkten kann. Das ist billig und man muss sich bei Auswärtigen nicht entschuldigen dass die Stadt nicht mehr in der Lage ist die kaputten Gegenstände zu reparieren. Na denn - Euer Nili Nil.

swr jahres pk 2009

SWR will Qualität für alle bieten

Intendant Peter Boudgoust stellt Programmschwerpunkte 2009 vor

Stuttgart. Unter dem Leitmotto "Qualität für alle" stellte der Intendant des Südwestrundfunks (SWR), Peter Boudgoust, am Mittwoch, 4. März 2009, bei der Jahrespressekonferenz des Senders in Stuttgart die Programmschwerpunkte für das laufende Jahr vor. Der SWR-Intendant betonte, dass es das Ziel des öffentlich-rechtlichen Senders sei, mit möglichst guten Programmen ein möglichst großes Publikum anzusprechen.

Boudgoust: "Zuallererst steht immer eine gute Idee, wenn ein neues Programm entsteht. Aber dann geht es darum, mit dieser Idee möglichst viele Menschen zu erreichen. Der öffentlich- rechtliche Rundfunk wird mit den Rundfunkgebühren von allen bezahlt, also ist er auch in der Pflicht, ein Programm für alle zu machen. Wir können uns nicht in die intellektuelle Nische zurückziehen." In diesem Zusammenhang habe auch die oft gescholtene Quote als Gradmesser für die Akzeptanz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ihre Berechtigung. Zwar könne der SWR nicht mit jedem Programm alle ansprechen, aber, so Boudgoust, "insgesamt, mit all unseren Angeboten in Hörfunk, Fernsehen und Online ist es unsere Pflicht und Schuldigkeit, den Anspruch zu haben, jeden Haushalt in Baden- Württemberg und Rheinland-Pfalz zu erreichen. Deswegen halte ich wenig von der sogenannten Himalaja-Strategie: Immer rauf mit dem Niveau, mal sehen, wer dann noch nachkommt."

Qualität für alle zu bieten, das sei der Spagat, den der SWR leisten müsse, sagte Boudgoust. Es gehe darum, journalistische Werte wie die sorgfältige Recherche und die präzise Darstellung von Sachverhalten hochzuhalten - und gleichzeitig immer wieder neue, zeitgemäße Formen zu finden, die Menschen zu erreichen. Als Beispiel für eine innovative Form der Wissensvermittlung nannte Boudgoust die neue Sendereihe "Bildungskoffer" im SWR Fernsehen, die auf lockere Art über die komplexe Kunstform Malerei informieren will. Als weiteres innovatives Projekt stellte der Intendant die "SWR Kindernachrichten" vor, die medienübergreifend im SWR Fernsehen, in den Hörfunkwellen SWR2 und SWR cont.ra und programmbegleitend im Internet, innerhalb des SWR- Kindernetzes, präsentiert werden sollen.

Weiter gestärkt werden soll die Förderung junger Talente. Nachdem der SWR bereits mit dem "Debüt im Dritten" und dem "Jungen Dokumentarfilm" im Spielfilm- bzw. Dokumentarfilmbereich erfolgreiche Nachwuchsarbeit betreibt, findet die Zusammenarbeit mit jungen Filmschaffenden im Mehrteiler "Laible und Frisch" ihre Fortsetzung. Der SWR ermöglicht es damit bundesweit erstmalig, dass ein an einer Filmhochschule entwickeltes Konzept für einen Mehrteiler seinen Weg direkt ins Fernsehprogramm finden kann. Die Dreharbeiten haben gerade begonnen.

Bundesweite Beachtung erhofft sich der SWR-Intendant für die großen SWR-Spielfilmproduktionen im Ersten Fernsehprogramm der ARD. So ist "Romy" der erste Spielfilm über die große deutsche Schauspielerin Romy Schneider, und "Flug in die Nacht" ist eine fiktionale Bearbeitung des Flugzeugunglücks vor sieben Jahren, als zwei Maschinen über dem Bodensee zusammenstießen. Demnächst wird der SWR ein drittes Großprojekt in Angriff nehmen, einen Spielfilm über den Wehrmachtsgeneral Erwin Rommel. Seine Rolle als der Dokumentarfilmsender in der ARD wird der SWR unter anderem mit "Herz von Jenin" unterstreichen. In dem Dokumentarfilm von Markus Vetter geht es um einen palästinensischen Vater, der beschließt, die Organe seines von Israelis erschossenen Sohnes israelischen Kindern zu spenden.

Die herausragenden journalistischen Herausforderungen im Bereich der aktuellen Berichterstattung in diesem Jahr sind der Nato-Gipfel Anfang April und die zahlreichen anstehenden Wahlen. Beim Nato-Gipfel ist der SWR neben der Berichterstattung in den SWR-Programmen federführend verantwortlich für das sogenannte "Weltbild" und die Berichterstattung in der ARD, sowohl im Hörfunk als auch im Fernsehen. Zu den Wahlen in diesem Jahr bietet der SWR ein umfassendes Online-Angebot auf SWR.de und zahlreiche Hörfunk- und Fernseh-Formate für Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Im Ersten ist der SWR zudem mit einem Porträt von Bundeskanzlerin Angela Merkel und einem Fünfteiler unter dem Titel "Abgeordnet - Der Politiker-Praxistest mit Gabi Bauer" vertreten. Text: Pressestelle SWR , Foto: Sauer

klammeraffen 2009

Kleiner Goldstirnklammeraffe geboren:

Nachwuchs-Akrobat auf der Affen-Insel

Die kleine Truppe „Hochseilartisten“ im Wilhelma-Klettergarten, die südamerikanischen Goldstirnklammeraffen, haben Zuwachs bekommen: Der jüngste im Bunde ist ein Junge, heißt Oro und ist nach vier Töchtern der erste Sohn von Weibchen Sophie. Seine artistischen Talente wird „Junior“ allerdings erst später entfalten: Vorerst klammert er sich noch schutzsuchend an Mamas weichen, warmen Bauch und lässt sich durch den künstlichen Urwald am Necker tragen, in dem Holzbalken und Seile die Lianen und Äste des echten Dschungels ersetzen. Dabei genießt Sophie einen Vorteil, den sich so auch manche Menschenmutter wünschen würde: eine fünfte „Hand“. Deren Rolle übernimmt der lange Schwanz der Affen, der an der Unterseite unbehaart und mit einer Greifsohle versehen ist. Weiterer Vorteil: Den Tieren, die wegen ihrer langen Gliedmaßen im englischen Sprachraum auch „Spinnenaffen“ genannt werden, fehlt der beim schwungvollen Hangeln eher hinderliche Daumen. So gerüstet, sitzt bei den Wipfelakrobaten jeder Hand- und Schwanzgriff – und auch die Jungen klammern sich schon versiert mit „allen Fünfen“ an Mamas Fellzipfel. Auch Sophie weiß ihre fünf Hände geschickt zu nutzen: Mit dem Schwanz hängt sie sich locker an einem Balken ein, stützt mit einer Hand ihr Kleines und greift mit der anderen nach Futter. Im südamerikanischen Regenwald wären dies Früchte, Samen und Blätter, in der Wilhelma erhalten die Klammeraffen Obst und Gemüse. Wie in der Natur müssen sich die Tiere das Futter aber erst „verdienen“. Dazu verstecken die Pfleger die Leckereien in Röhren, Holzstücken und Bällen mit Löchern. So trainieren die Affen Fingerfertigkeit, Intelligenz und es kommt keine Langeweile auf.

Die Klammeraffenbande der Wilhelma besteht neben Sophie und ihrem Sohn derzeit aus Vater Beppo, den Weibchen Speedy, Siesta und Fudge, Oros dreijähriger Schwester Ocaña sowie dem Nachwuchs von 2008: dem Mädchen Pesi und den Zwillingen Ivo und Isabo. Damit tummeln sich nunmehr zehn Tiere auf der Affeninsel. Mindestens zwei Jahre lang bleiben die Kleinen bei ihrer Mutter. In Zoos können Goldstirnklammeraffen bis zu 35 Jahre alt werden, in der Natur leben sie selten länger als 20 Jahre. Und sie werden leider immer weniger: Denn die Menschen vernichten ihren Lebensraum, indem sie den Urwald abholzen, und sie töten die Affen, wenn diese dann auf der Suche nach Futter auf ihre Plantagen ausweichen. Text und Foto: Wilhelma

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Neues aus Leonberg

1)   Frauen - Macht - Kommunen - Termin am Dienstag, 17. März um 19.30 Uhr im Neuen Rathaus

2)   Schulkonzert der Jugendmusikschule am Sonntag, 15. März um 18 Uhr im Atrium des ASGs

3)   SUSI - Erweiterung des Angebots der Sozialstation

FRAUEN MACHT KOMMUNE - FRAUEN WÄHLEN

Dienstag, der 17. März steht ab 19.30 Uhr im Neuen Rathaus ganz im Zeichen von Lust auf Kommunalpolitik! *Die Chancen stehen gut“ - so vermittelt es ein Kurzfilm zu Beginn des Abends. Das Ziel: im Superwahljahr 2009 soll der Frauenanteil von weiblichen Gemeinderatsmitgliedern steigen in Richtung ihres Anteils an der Bevölkerung.

Bundesweit wird dazu aufgerufen, so schließt sich auch Leonberg der Kampagne 'FRAUEN MACHT KOMMUNE' an. Offensiv werden Frauen ermutigt die Kommunalpolitik vor Ort mitzugestalten und ihr erst vor 90 Jahren errungenes passives und aktives Wahlrecht wahrzunehmen. Von den kommunalpolitischen Entscheidungen sind die Menschen unmittelbar betroffen * gerade hier sind die Sichtweisen von Frauen und Männern gleichberechtigt gefragt.

Die Begrüßung im großen Sitzungssaal des Neuen Rathauses spricht Inge Horn, Erste Bürgermeisterin, danach hält Christine Herfel, ehemals Referentin der Landeszentrale für politische Bildung einen Kurzvortrag über Lust auf Politik. Mit Vertreterinnen aus den Fraktionen, ihren Erfahrungen im Leonberger Gemeinderat und über ihre politischen Ziele für Leonberg spricht die Gleichstellungsbeauftragte Erika Schmidt-Steiger. Das Publikum ist herzlich zu einem lebendigen Austausch eingeladen.

Im Foyer des Rathauses wird im Kontext des Internationalen Frauentags ab 9. März eine kleine aber sehr informative Ausstellung zum Thema “Entscheidende Frauen * Europas Weg zur Gleichberechtigung von Frauen und Männern“ gezeigt.

Nähere Informationen erhalten Interessierte bei der Gleichstellungsbeauftragten Erika Schmidt-Steiger unter der Telefonnummer 07152 / 990 1020.

Vielversprechendes Programm beim Schulkonzert der Jugendmusikschule

Beim diesjährigen Schulkonzert der Jugendmusikschule Leonberg am Sonntag, 15. März um 18 Uhr im Atrium des Albert-Schweitzer-Gymnasiums laden wieder verschiedene Solisten, Kammermusikbesetzungen, das Jugendsinfonieorchester und Preisträger des diesjährigen Regionalwettbewerbs *Jugend musiziert“ zu einer klangvollen Reise durch die Musikgeschichte ein.

Sie präsentieren dabei die Ergebnisse der fächerübergreifenden Kammermusik- und Orchesterarbeit * einer zentralen Säule der musikalischen Ausbildung an der Jugendmusikschule Leonberg. Die Zuhörer erwartet ein abwechslungsreiches Programm, bei dem u.a. Werke von G. Ph. Telemann, W.A. Mozart, N. Gade, D. Schostakowitsch, G. Ligeti u. a. erklingen. Zudem erfolgt die Ehrung der diesjährigen Preisträger des Regionalwettbewerbs *Jugend musiziert“ durch Oberbürgermeister Bernhard Schuler.

Eintrittskarten zu 6 €, ermäßigt 3 € sind an der Abendkasse ab 17 Uhr erhältlich.

S U S I  - Das Angebot der Leonberger Sozialstation wird weiter ausgebaut

S U S I bedeutet selbstbestimmt und sicher in Leonberg. Dieses Angebot der Leonberger Sozialstation wird ab sofort um einen weiteren festen Bestandteil ergänzt: Die Mitglieder können sich künftig montags von 14 bis 17 Uhr zu einem geselligen und informativen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen in den Räumen der Sozialstation treffen.

Die Sozialstation und das Amt für Jugend, Familie und Schule der Stadt Leonberg haben als Reaktion auf die demografische Entwicklung ein zeitgemäßes Modell als *neue“ Wohnform für ältere Menschen entwickelt. Ziel des Projektes SUSI ist, dass Menschen ihren Lebensabend in der eigenen Wohnung in der ihnen vertrauten Nachbarschaft verbringen können.

Die bestehende Donnerstagsgruppe wird von Gisela Spitzer geleitet, die neue Montagsgruppe von Cornelia Dannecker. Die Teilnehmer erwartet ein stets wechselndes Programm, das den Grundsatz *Alles, was die Beweglichkeit innen und außen fördert“ zum Leitgedanke hat.

Programmpunkte sind also zum Beispiel spielerisches Gedächtnistraining, altersgemäße gymnastische Übungen, Sturzprophylaxe und anderes. Selbstverständlich werden die SUSI-Teilnehmer auch zu diesen Nachmittagen von Zivis abgeholt und anschließend wieder nach Hause gebracht.

Nach wie vor gehört zum Grundservice des Betreuten Wohnens neben einer umfassenden Erstberatung auch die Wohnraumberatung, um die typischen Sturzrisiken in der eigenen Wohnung zu reduzieren. Der Hausnotruf ist ein wesentlicher Bestandteil der Sicherheitsgarantien, die die Sozialstation gibt, um jederzeit Hilfe bei Notfällen gewährleisten zu können. Auf Wunsch besuchen die Mitarbeiterinnen der Sozialstation die Teilnehmer des SUSI-Programms auch zu Hause und haben für die Sorgen und Nöte ein offenes Ohr. Durch *SUSI“ erhalten Leonberger Bürger eine lebenslange Bleibe- und Pflegegarantie zu Hause, solange dies ohne Selbst- und Fremdgefährdung möglich ist. Dadurch können Heimaufenthalte verzögert oder verhindert werden. Alles Leistungen sind durch eine monatliche Betreuungspauschale von 85 Euro abgegolten.

Genauere Informationen erhalten Interessierte bei Sonja Bingel unter der Telefonnummer 920 316 zu den Sprechzeiten Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 10 bis 11 Uhr. Text und Logo: Stadt Leonberg