4 Februar 2009
klitschko mit schleyerhalle schriftzug

Ticketverkauf für Klitschko gegen Gomez gestartet

WBC-WM im Schwergewicht am 21.3. in Stuttgart

Für den WBC-Schwergewichtskampf zwischen Vitali Klitschko und seinem offiziellen Herausforderer Juan Carlos Gomez (Kuba) hat der Ticketverkauf begonnen. Weltmeister Klitschko wird seinen Titel am 21. März in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle in Stuttgart verteidigen.

Tickets für den WM-Kampf sind ab sofort im Internet unter www.easyticket.de oder www.eventim.de erhältlich. Wer sich telefonisch seine Karten für den Box-Showdown sichern möchte, wählt die Hotline 0711 – 2 55 55 55 oder 01805 – 57 00 70 (0,14 €/Minute, Mobilfunkpreise können abweichen). Karten gibt es bereits ab 50 Euro. Text: Pressestelle Klitschko , Foto: Sauer

kubaratten

Nachwuchs bei den Hutiacongas:

Kubabaumratten im Doppelpack

Zwei „Hutiacongas“ auf einen Streich erblickten letzte Woche im Kleinsäugerhaus das Licht der Wilhelma. Hutiacongas? Welches Tier trägt wohl so einen exotischen Namen? Ihr deutscher Zweitname „Kuba-Baumratte“ verrät es: Die ursprüngliche Heimat der mit Stachel- und Meerschweinen verwandten Nagetiere ist Kuba und sie gehören zur Familie der Baumratten.

Kaum auf der Welt, waren die kleinen „Hutzis“, wie sie in der Wilhelma auch heißen, schon auf den Beinen – und auf dem nächsten Ast. Denn die Nestflüchter kommen fix und fertig sowie mit offenen Augen auf die Welt und sind mit ihren scharfen Krallen von Kindesbeinen an geschickte Klettermaxen. Die Mutter wird das possierliche Pärchen nun knapp fünf Monate lang säugen, mit etwa zehn Monaten sind sie geschlechtsreif und können an einen anderen Zoo zur Nachzucht abgegeben werden. Derzeit besteht die Wilhelma-Gruppe aus fünf Tieren: dem Elternpaar, das sich nach über einem Dutzend gemeinsamer Nachkommen erneut vorbildlich um die zwei Jüngsten kümmert, ihrer im letzten Jahr geborenen Tochter und den beiden Nesthäkchen. Untereinander verständigen sich die tagaktiven, geselligen Tiere mit Hilfe vielfältiger Fiep- und Zirplaute, durch gegenseitige Fellpflege festigen sie die sozialen Bande untereinander. Auf dem Speisezettel der Vegetarier stehen in der Wildnis vor allem Blätter, Früchte, Sämereien und Rinde, in der Wilhelma kommen noch Obst und Gemüse dazu.

Einmal ausgewachsen, werden Kubabaumratten bis zu 60 Zentimeter groß und sieben Kilogramm schwer. Obwohl die Tiere in ihrer Heimat ursprünglich weit verbreitet waren und in manchen Regionen gar als Plage galten, haben Jagd und Abholzung den Bestand drastisch dezimiert. Und so leben Hutiacongas heute nur noch in geschützten Waldgebieten – und eben in Zoos. Wer die „Hutzis“ also gerne selbst beim Klettern, Spielen und Putzen beobachten will: In der Wilhelma sind sie bis Ende Februar obendrein zum günstigen Wintertarif zu sehen! Text und Foto: Wilhelma

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Staatliche Unterstützung für Schaeffler nur als Belegschaftsbeteiligung

Zur Meldung, dass der Automobilzulieferer Schaeffler 20.000 seiner 31.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit schickt, erklärt der Vorsitzende der Bundestagsfraktion DIE LINKE, Oskar Lafontaine:

"Es ist bedauerlich, dass durch die Fehlspekulation von Frau Schaeffler im Rahmen ihrer Übernahme von Continental der Schaeffler-Konzern jetzt hochverschuldet ist. Diese Situation erschwert es jetzt, die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf das Unternehmen durch Eigenmittel abzumildern. Durch die Kurzarbeit müssen nun die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Einkommensverluste hinnehmen.

Bei der Gewährung staatlicher Hilfe müssen daher die Interessen der Beschäftigten im Vordergrund stehen. DIE LINKE plädiert in solchen Fällen dafür, staatliche Gelder nur in Form von Belegschaftsbeteiligungen zu gewähren. Außerdem muss das private Vermögen der Familie Schaeffler zur Bewältigung der Krise herangezogen werden. Jeder Hartz IV-Empfänger muss sein Vermögen offenlegen, um staatliche Unterstützung zu erhalten. Es kann nicht sein, dass Millionärsfamilien wie die Schaefflers, die ihr Unternehmen durch Fehlentscheidungen mit in die Krise gebracht haben, im Gegensatz zum Hartz-IV-Empfänger ein unbegrenztes Schonvermögen haben." Text: Pressestelle , Foto: Sauer

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WESTERWELLE: Abrüstung zentrales Element einer neuen transatlantischen Agenda

FDP-Sprecher ROBERT VON RIMSCHA teilt mit: Berlin. Zum Treffen des deutschen Außenministers FRANK-WALTER STEINMEIER mit der neuen US-Außenministerin HILLARY CLINTON erklärt der FDP-Partei- und –Fraktionsvorsitzende Dr. GUIDO WESTERWELLE: „Der Neuanfang im transatlantischen Verhältnis war lange schon überfällig.

Wir begrüßen, dass Außenminister STEINMEIER frühzeitig den engen Schulterschluss mit der neuen US-Administration sucht und bei seinem ersten Gespräch mit Außenministerin CLINTON die Abrüstung auf die Tagesordnung gesetzt hat. Es ist richtig, dass sich Deutschland nach einer Phase viel zu großer Zurückhaltung endlich wieder für mehr Abrüstung und eine stärkere Rüstungskontrolle einsetzen will. Die Frage der Abrüstung ist ein zentrales Element einer möglichen neuen transatlantischen Agenda.

In einer Phase, in der die USA ihre Rolle in der Weltpolitik neu definieren, bietet sich für Deutschland und Europa die Chance, nicht nur auf die Form, sondern auch auf den Inhalt der Agenda des neuen US-Präsidenten Einfluss zu nehmen.“