31 Dezember 2008
brenner lacht02

Führt Bürgermeister Brenner Stadt Gerlingen in die Pleite?

Die Sitzung des Gemeinderates , kurz vor Weihnachten , schlug sowohl bei Bürgerinnen und Bürgern, als auch bei den Gemeinderatsfraktionen, wie eine Bombe ein. Nili Nil fragt sich nur warum eigentlich? Ja haben die 22 Stadträte denn nicht mitbekommen auf was sie unter der Leitung des Herrn Brenner zusteuern? Ich denke hier noch einmal, jetzt natürlich wieder gerne, an den 26. Juni 2007 als ein Bewerber auf der Bühne der Stadthalle stand und den Menschen ganz klar sagte, “wenn man Brenner weiter machen lasse , dann würde man eines Tages nichts mehr auf dem Sparbüchle der Stadt haben”. Und so kam es ja nun auch letztendlich. Der parteilose Schultes liess das Sparbuchguthaben von 22 Millionen Euro auf 1,5 Millionen schrumpfen. In einer beachtlich schnellen Zeit. Sollte der Schultes und sein Gefolge so weiter machen stehen wir zum Ende seiner Amtszeit womöglich mit einer zweistelligen Millionenschuld da.

Schliesslich kommen in der nächsten Zeit einige kostenspielige Aufgaben auf uns zu. Statt unseren Kindern ein anständiges Gymnasium zu geben ist der Schultes und sein Stadtbaumeister eifrig dabei mit dem Rathausplatz Geld zu vergraben. Teilweise geben sich die Stadträte überrascht. Ja wussten sie denn wirklich nicht was in ihrer Stadt abgeht? Nicken die Volksvertreter nur die Wünsche des Schultes ab? Der sooft zitierte Gerlinger Standard wird bald keiner mehr sein. Dank Brenner und Co sind wir senkrecht auf Abstiegskurs. Lediglich die CDU gibt nun zu erkennen dass man an manchen Dingen jetzt sparen muss. Ausbaden darf dies natürlich wieder der Bürger, der Brenners misslungene Finanzpolitik nun mit höheren Abgaben und Umsatzsteuererhöhungen ausgleichen darf.

Jetzt gilt es genau aufzupassen ob der Schultes sich in nächster Zeit nicht wieder einen neuen Dienstwagen leisten möchte. Ein Aufschrei sollte dann durch die Bevölkerung gehen. Der Schultes kann jetzt mit gutem Beispiel voran gehen. Wenn er dann mal einen Auswärtstermin hat würde es ihm gut anstehen mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder einem Fahrzeug vom Bauhof anzureisen. Die Zeit des fast schon grosskotzig anmutenden Gehabe muss nun endlich Einhalt geboten werden.

Auch wenn Gerlingens Erster Beigeordneter Wolfgang Steng viel zu verlieren hat, so sind wir doch der festen Überzeugung dass es wichtig und richtig war die Wahrheit so klar und deutlich aufzuzeigen. Während es in der Wirtschaft heisst “Stillstand ist ein Rückschritt” möchte ich für Gerlingen sagen “Brenners Rücktritt äh Rückschritt wäre ein Fortschritt”. Eine Nachbarin, die den Artikel in der Strohgäu gelesen hat meinte noch, man hätte ihn beim Glühweingespräch lünchen sollen. Na soweit möchten wir nicht gehen. Aber wenn er seinen Stadtbaumeister nehmen würde und seinen freien Gedanken nach Rathausplätzen in den neuen Bundesländern nachkommen würden wären wir ihm nicht undankbar. Ganz im Gegenteil, lasst Leute ran die etwas von der Materie verstehen. Freiberufler die von Steuern und Bürokratie nichts verstehen nehmen sich einen Steuerberater. Der würde dann sehr schnell eine Warnung aussprechen wenn etwas schief geht. Euer Nili Nil

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