2 November 2009
westernhagen 2010

Marius kommt nach Stuttgart

Sonntag, 10. Oktober 2010 - Stuttgart Schleyer-Halle

Schon bei seinen Birthday-Bash-Shows im vergangenen Jahr war deutlich zu spüren: Trotz oder vielleicht gerade wegen seiner sechzig Jahre hat WESTERNHAGEN immer noch den Biss, die Authentizität, die Liebe und den Willen zur Musik, die die ganz Großen auszeichnet. "In dieser Form spielt Marius in der ersten Liga und da ganz vorne mit" (WZ), "Sensationell" (Hamburger Abendblatt), "Eine Lehrvorführung in Rock der alten Schule" (Hamburger MoPo) lobte die Presse. Für sein neues Album "Williamsburg" (VÖ 23.10.2009) hat Marius Müller-Westernhagen genau diese Qualitäten in den Mittelpunkt gestellt: "Auch Rockmusik ist eine Kunstform, und das ist vergessen worden," sagt Müller-Westernhagen, "als ich groß geworden bin, war Bob Dylan Popularkultur genauso wie James Brown oder Jimi Hendrix." Alle drei sicherlich auch Menschen mit Starqualitäten, aber woran man sich bei ihnen wirklich erinnert, sind ihre Songs. In seiner mehr als dreißigjährigen Musikerlaufbahn hat Marius Müller-Westernhagen selber so ziemlich jeden Erfolg feiern können, mit dem man Popularität nur messen kann, aber auch bei ihm sind weniger die beeindruckenden Plattenverkäufe oder die extravaganten Stadiontourneen in Erinnerung geblieben, sondern wiederum die Songs. "Die Leute kennen sie, weil sie das dazugehörige Album oft genug gehört haben und sie anscheinend irgendwann der Soundtrack zu ihrem Leben geworden sind. Und das ist für einen Songschreiber weitaus befriedigender als irgendwelche Preisverleihungen" so Marius Müller-Westernhagen.

Auf WESTERNHAGENs neuer LP ist eins ganz deutlich zu hören: hier ist er, der Mann mit der Stimme, der Mann mit den Geschichten und der Mann mit dem entsprechenden Arbeitsethos. "Williamsburg" ist das klassische Album eines klassischen Interpreten, es ist ein Album voller Blues und Soul, das swingt, ein Rock-Album, das Tango tanzt. Im Oktober 2010 kommt Marius Müller-Westernhagen nach fünf Jahren Tourpause - abgesehen von den vier Geburtstagskonzerten im letzten Jahr - endlich wieder auf ausgedehnte Arena-Tour.

Tickets sind unter www.musiccircus.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Text und Foto: Music Circus

vereinsheim ksg einweihung 1
vereinsheim ksg einweihung 2

Volltreffer - KSG Gerlingen landet mit neuen Vereinsheim Pächter einen absoluten Glücksgriff

In seiner Begrüßungsrede sprach der KSG Vorstand Jürgen Zierz von einer wahren Odyssee auf der Suche nach einem neuen geeigneten Pächter für das Vereinsheim auf der Schillerhöhe. Durch seinen privaten Kontakt zur Familie Ramminger, die die schwäbische Gastronomieszene seit über 40 Jahren mitschreibt, ist der Kultur und Sport Gemeinde ein absoluter Volltreffer gelungen. Wie sagte der Fussball Abteilungsleiter Gerd Kraft so treffend, die neuen Pächter passen sich optimal der Leistung an, welche die KSG Fussballmannschaft seit Wochen in der Landesliga zelebriert.

In den vergangenen Jahren ist nicht nur das Lokal sondern auch der Aussenbereich sehr in Mitleidenschaft gezogen worden. Doch statt zu resignieren schnappte sich Siegfried Brändle seine liebevoll genannte Rentnertruppe und brachte das Gelände und die Innenräume der Gastronomie auf Vordermann. Für ihr besonderes Engagement wurden Rudi Ruf , Hans Tenz , Herrmann Heck, Albrecht Zimmermann, Fritz Oppl und Thomas Kopp nicht nur mit freundlichen Applaus sondern auch mit einem edlen Tropfen geehrt. Während den Heimspielen hatte man sogar dafür gesorgt dass die Fussballfans nicht auf ihre traditionelle Stadionwurst und Getränken verzichten mussten.

50 Ehrengäste, darunter unter anderem die Stadträte Peter Zydel (FDP) , Karl Grob (CDU) und Horst Arzt (FWV) , waren gekommen um sich von der Leistungsfähigkeit der Gastronomiefamilie zu überzeugen. Am Buffet wartete eine Auswahl der angebotenen Speisen der aktuellen Speisekarte auf den Verzehr (Krustenbraten , Entenkeulen , Hirschbraten in Preiselbeerrahm , Filetspitzen in Champion Rahmsosse sowie Putenschnitzel ). Während des ganzen Abends sorgte der Sänger Jörg Langer aus Leonberg mit seinem Akkordeon für die perfekte Untermalung und da Pächter und Musiker seit ahren befreundet sind dürfte er wohl öfters ein Gastspiel auf der Schillerhöhe geben. Sowohl eingeladene Sponsoren als auch Vertreter Gerlinger Vereine , wie zum Beispiel Erich Wiesner vom FC Gehenbühl, waren von der kulinarischen Rundreise durch die KSG Speisekarte begeistert.

Geschäftsführer Ingmar Goß hat es wohl am Besten getroffen. Mit dem Angebot auf der Schillerhöhe schließt man eine Lücke in der Gerlinger Gastronomie. Schwäbische und internationale Küche in einem hervorragenden Preis Leistungsverhältnis soll die Schillerhöhe wieder neu belegen. Die Möglichkeit die Nebenräume für Familien- oder Firmenfeste zu nutzen ist in der Vergangenheit vernachlässigt worden. Hier will man ansetzen.

Wilhelm Ramminger und seine Frau Monika bieten ab sofort jeden Sonntag ein Themen Buffet an. So gibt es in Kürze ein schwäbisches Hausfrauen Buffet oder ein Martini Buffet. Auch die Spaziergänger rund ums Schloss Solitude und dem Waldfriedhof sollen wieder eine Anlaufstelle für Kaffee und Kuchen bekommen. Mit einem schmunzeln im Gesicht erklärte Jungkoch Markus dass das Betreiben der Würstchenbude bei den KSG Heimspielen natürlich auch eine tolle Herausforderung ist und freut sich schon darauf zahlreiche neue Bekanntschaften und Freundschaften zu schließen.

Resümee: Mit der Neueröffnung bekommt die Stadt Gerlingen einen kulinarischen Highlight geboten den wohl kaum ein anderer Verein in Baden Württemberg zu bieten hat. Obwohl Wilhelm Ramminger nur mit Frischware arbeitet wird die Preisgestaltung so gestaltet sein dass sich jeder einen Besuch auf der Schillerhöhe leisten kann. Text und Fotos: Sauer

nilinchen gaz08

Die folgende Meldung ist für all jene Menschen gedacht die Nili Nil besonders mögen

Bevor Du urteilen willst über mich oder mein Leben, ziehe meine Schuhe an und laufe meinen Weg. Durchlaufe die Strassen, Berge und Täler, fühle die Trauer, erlebe den Schmerz und die Freude. Durchlaufe die Jahre die ich ging, stolpere über jeden Stein über den ich gestolpert bin, stehe immer wieder auf und gehe genau die selbe Strecke weiter .......genau wie ich es tat. Und erst DANN kannst Du urteilen..

Nili Nil

öhringen 2009 november

KSG Gerlingen - TSG Öhringen 0:1 (0:0)

Weder Fleisch noch Fisch - KSG verspasst Sprung an die Tabellenspitze

Nach der unglücklichen Niederlage gegen die SG Sonnenhof Großaspach wollte Michael Mieck von seinen Schützlingen eine Reaktion sehen. Auf dem Papier, sprich der Tabelle, waren die Kicker von der Schillerhöhe auch klarer Favorit. Dies hatte man nur vergessen den Gästen von der Hohelohe auszurichten. Diese kamen nämlich mit breiter Brust. In den vergangenen zwei Spielen erzielten die Öhringer jeweils vier Tore. Genau mit diesem Schwung kamen sie auch auf die Schillerhöhe. Allein Jochen Sailer hätte die Gerlinger in der ersten Viertelstunde drei mal ins Tal der Tränen schicken können. Entweder parierte Gerlingens überragender Schlussmann Sascha Becker oder die Öhringer vergaben leichtfertig beste Chancen. Die erste sehenswerte KSG Chance hatte Fabian Ruf in der 18. Minute. Dessen Schuss bedeutete aber nur Gefahr für die Fotografen die sich hinter dem Öhringer Gehäuse befanden. Während sich die Gäste in der restlichen ersten Halbzeit mehrere Torchancen erspielten glänzte die KSG nur bei Standardsituationen, die allesamt von Gerlingens Besten Adnan Akcan ausgingen. Der bis dahin ordentlich pfeifende Unparteiische zog sich in der 45. Minute den Zorn des Gerlinger Anhangs zu. Nachdem Maik Schmid Michael Blondowsky von hinten in die Beine rutschte zog der Unparteiische die Rote Karte.

Mit der Einwechslung von Marco Klein für den unglücklich spielenden Tobias Schmidt entwickelte sich in der zweiten Halbzeit ein munteres Spielchen bei dem Di Natale , Fabian Ruf oder auch Robin Sprenger beste Chance vergaben. Als in der 84. Minute , nach einem Konter, auch noch Alexander Elli frei im Gerlinger Strafraum zum Schuss kam konnte auch Gerlingens Keeper Sascha Becker nichts mehr halten. Als nach dem Schlusspfiff auch noch das Ergebnis aus Korntal Münchingen bekannt wurde war der Frust beim Gerlinger Anhang noch grösser. Statt wieder die Tabellenspitze zu erklimmen müssen die Gerlinger als Tabellen Vierter am Samstag den Weg nach Heilbronn auf sich nehmen. Text und Fotos: Sauer