2 März 2012
amadeus gerlingen

Am Mittwoch, 28. März ist die Württembergische Landesbühne mit dem Theaterkrimi "Amadeus" von Peter Shaffer um 20.00 Uhr in der Gerlinger Stadthalle zu Gast.

Der englische Dramatiker Peter Shaffer schrieb mit „Amadeus“ einen Theaterkrimi, in dem sich der zu seiner Zeit berühmte ehemalige kaiserliche Hofkomponist Antonio Salieri des Mordes an Wolfgang Amadeus Mozart bezichtigt. Das Stück, welches bereits 1979 entstanden ist, wurde nach der Drehbuchvorlage von Shaffer durch Milos Forman 1983 verfilmt und mit acht Oscars ausgezeichnet. Im Film sieht man Salieri am Ende seines Lebens im Irrenhaus einem Priester die Beichte ablegen. Auch das Stück bedient sich der Rahmenhandlung von Beichte und Rückblick. Nur ist es hier das Publikum, welches beschworen und zum Zeugen der Ereignisse gemacht wird.

Doch von vorn: Mozart ist gerade am Wiener Hof angekommen.
Der Ruf des Wunderkindes eilt ihm ebenso voraus, wie der, ein exaltierter Mensch zu sein. Salieri wird als Erstes unfreiwilliger Zeuge eines derb erotischen Katz-und-Maus-Spiels zwischen Mozart und seiner Geliebten Constanze Weber. Unmöglich, dass die göttliche Musik, die kurz darauf erklingt, aus der Feder dieses infantilen Wesens stammt! Noch schlimmer wird das Ganze, als Mozart den Willkommensmarsch, den Salieri für ihn komponiert hat

, ganz nebenbei verbessert. Dennoch erhält Mozart nicht die erhoffte Festanstellung. Das ist Salieris Chance. Er bestellt Mozarts Frau Constanze zu sich, nach dem Motto: eine Stellung bei Hofe für eine „kleine Gefälligkeit“. Constanze lässt ihn abblitzen. Aber was schlimmer ist – sie hat die neuesten Kompositionen Mozarts zu Salieris Beurteilung mitgebracht. Was er in ihnen findet, ist Vollkommenheit, die ihn als Komponisten tief trifft. Er beginnt einen subtilen Rachefeldzug und Mozart ist naiv genug, sein Gegenüber nicht zu durchschauen. Er glaubt, in Salieri einen wahren Freund gefunden zu haben. In Wirklichkeit hat er in ihm vor allem einen wahren Kenner seiner Musik gefunden. Das ist Salieris Wunde und Handlungsantrieb. Mit Mozart geht es bergab. Er ist hochverschuldet und von labiler Gesundheit. Was er in seinem letzten Lebensjahr komponiert, könnte kontrastreicher nicht sein. Das Singspiel „Die Zauberflöte“ feiert im Wiener Vorstadttheater beim Volk riesige Erfolge. Bleibt noch das Requiem. Ein unbekannter Auftraggeber soll es bestellt haben, durch einen verhüllten nächtlichen Boten. Salieri greift dieses Gerücht auf und wird im Stück folgerichtig Mozarts Todesengel.

Shaffers fiktive Annäherung an die Geschichte ist voller Musik: es gibt zahlreiche zitatweise Einspielungen von Mozart-Opern, Mozart-Sinfonien, seinem Requiem etc. Die Musikfreunde werden ebenso auf ihre Kosten kommen wie die Fans einer Story, in der Zeitkolorit mit Witz, Charme und Spannung gepaart ist. Regie führt Intendant Manuel Soubeyrand. Die Ausstattung übernimmt Barbara Fumian. Text und Foto mit freundlicher Unterstützung der Stadt Gerlingen

lasvegasfriedrichsbau

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Nähere Infos folgen rechtzeitig.