29 April 2010
automat102

Auf unseren Bericht vom 26. April 2010 erhielten wir die folgende Zuschrift. Der Absender ist uns bekannt, möchte aber nicht namentlich genannt werden. Deshalb lassen wir ihn unter seinem Pseudonym laufen. Die Redaktion

Sehr geehrter Herr Sauer,

bis vor einigen Jahren habe ich in Gerlingen gewohnt und die Stadt dort kennenlernen können. Noch immer verbinden mich verschiedene Dinge mit der Gemeinde. Aus diesem Grunde bin ich auch einer Ihrer Besucher der Website www.gerleos.de , da ich hier andere Informationen erhalten kann, wie auf der Stadtseite oder sonst wo. Vielen Dank! Weiter so!!

Nun stelle ich zu meinem Entsetzen fest, dass in Gerlingen die Raucher massiv diskriminiert werden. Einen Zigarettenautomaten mit einem Bauzaun abzuschotten ist, im Zuge der momentan überall eingeführten Nichtraucherschutzgesetze ein Schritt zuviel.

Dass Raucher, ich selbst bin Nichtraucher, zwischenzeitlich aus beinahe allen öffentlichen Räumen verbannt sind, ist soweit in Ordnung. Dass diese sich bei einigen Restaurants, auch bei schlechtem Wetter vor die Türe stellen müssen, ist für diese Menschen, die ihrer von staatswegen verordneten Sucht, sicher oftmals nicht sehr angenehm, zumal auch viele nette Gespräche unterbrochen werden, wenn ein Raucher den Raum verlässt.

Das für Kinder und Jugendliche der Erwerb von Tabakwaren erschwert wird, finde ich vollkommen in Ordnung. Aber nunmehr werden in Gerlingen ehrenwerte Menschen, die als Manko das Rauchen haben, auch noch davon abgehalten, ihren "Stoff" zu bekommen bzw. nur unter Mühen zu bekommen. Ich fordere die sofortige Freigabe des Automaten und den ungehinderten Zutritt aller Raucher zu besagtem Automat. Im Zuge der Gleichstellung, werden Raucher so und so vom gesellschaftlichen Leben ausgegrenzt und nun versucht ein Bauhof o.ä. ohne jegwedige gesetzliche Grundlage ein noch nicht zur Debatte stehendes Gesetz zur Verbannung von Zigarettenautomaten durch solche Aktionen voranzutreiben. Nichtraucher werden durch den Bauzaum augenscheinlich nicht behindert, sondern nur Raucher bzw. Kinder (in Bezug auf den Kaugummiautomaten) Ich hoffe, Sie können sich dafür einsetzen, dass diese ungeheure Diskriminierung schnellsten abgeschafft wird und Gerlingen, wie alle anderen Städte und Gemeinden in der Bundesrepublik geltendes Recht beachtet und keine Alleingänge versucht durchzuführen.

Mit aufgebrachten Grüßen

B. Trüger

Frei-burg

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halm awo 2010 stuttgart

AWO Vorstand besucht AWO

Was machen eigentlich die anderen AWO Stadtverbände? Kann man von denen gar was lernen? Kürzlich informierte sich der Gerlinger AWO Vorstand Karl Heinz Ricken bei der Stuttgarter AWO was diese so an Veranstaltungen macht. Alle drei Monate laden die Mitglieder der Arbeiterwohlfahrt Stuttgart die Geburtstagskinder des vergangenen Quartals ein und bieten den Seniorinnen und Senioren ein kleines Rahmenprogramm. Dieses mal hatte die AWO Stuttgart die Stimme mit Herz , Martin Halm, zu Gast. Dieser erfreute alle Zuhörer mit Schlagern aus der guten alten Zeit. Auch die Gerlinger werden in diesen Genuss kommen. Am 6. Januar, zur traditionellen AWO Veranstaltung, wird der Sänger aus Ditzingen auftreten. Text: Andreas Sauer , Foto: Tatiana Topp