28. Mai 2012
mieck trainer

KSG Gerlingen steigt ab - FC Gehenbühl kann noch Meister werden

Am Samstag gegen 18.50 Uhr war es soweit. Die Fussballer von der Schillerhöhe steigen von der Landesliga in die Bezirkslage. Ganze zehn Jahre waren die KSG Kicker in der Landesliga. In einem kampfbetonten Spiel unterlagen die Gerlinger dem Tabellennachbar FV Ingersheim. Dieser hat am vorletzten Spieltag schon mal den Relegationsplatz sicher.

Der Ruf von KSG Anhängern, dass Michael Mieck vielleicht wieder das Training der KSG Kicker übernimmt hat nur wenig Chance auf Erfolg. Er hat in Ingersheim einen Vertrag unterschrieben und wird dort die Jungs auf Trab bringen.

Glücklicher könnte es bei den Fussballern des FC Gehenbühl aussehen. Diese stehen aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz (Kreisliga B) und könnten mit einem Sieg auf dem Kunstrasen in Gehenbühl gegen den aktuellen Tabellenführer Drita Kosova Kornwestheim die Meisterschaft erringen.

Das Spiel findet am 3. Juni um 15.00 Uhr statt.

Text und Foto Sauer

Kommentar von Nili Nil:

Manchmal kann Nili so richtig schadenfroh sein. Diesmal aber nicht. Dafür ist die Situation einfach viel zu traurig. Nach dem Abstieg der KSG fragt man sich, wie es mit dem Gerlinger Fussball weiter gehen soll. Soll man beide Vereine fusionieren? Es wäre sicher eine gute Möglichkeit. Meist wandern viele Jugendliche bereits ab der C Jugend weg von Gerlingen. Was also machen andere Vereine wie zum Beispiel Eltingen besser? Durch meine Zeit als freier Pressevertreter konnte ich mir ein Bild über die Zustände auf der Schillerhöhe machen. Während sich andere Vereine freuen wenn Pressevertreter kommen und über den Lokalsport berichten wird man in Gerlingen angegiftet.

Deshalb die Frage. Ist Kraft noch der richtige Mann? Der Gerlinger Fussball braucht neue Impulse. Was sich die alten Herren in Form von Aktionen einfallen lassen ist schlicht und ergreifend Banane. Meinen die Verantwortlichen wirklich, es reicht aus, wenn man auf dem Wochenmarkt eine Torwand aufbaut? Auf dem Wochenmarkt geben sich weder die Sponsoren die Klinke in die Hand noch stürmen die Gerlinger Jugendlichen den Wochenmarkt. Aber neue Ideen sind nicht gefragt. Manchmal hat man die Vermutung es geht manchen Menschen nur darum im Rampenlicht zu stehen oder mit seiner Druckerei Umsatz zu machen. An einen Umschwung oder Aufschwung habe ich noch nichts gesehen.

Bevor jetzt wieder einer meckert und meint dass ich nur kritisieren kann, dem sei an dieser Stelle gesagt, dass Frau Mahmens und meine Person dafür gesorgt haben dass die Bambinis neue Spielkleidung bekommt. Diese hatten noch Trikots von der Gerlinger Bank. Und wer aus Gerlingen kommt, der weiss, dass die Gerlinger Bank seit vielen Jahren Strohgäu Bank heisst. Dabei sind es gerade jüngere Unternehmen die im Lokalsport was bewegen wollen. Vor einiger Zeit unterstützte der Gerlinger Tintenpatronen Laden den FC Gehenbühl. Die haben es früher kapiert.

Wer meint er muss sich jetzt auskotzen der kann dies gerne tun. Überlegt aber vorher ob an dem Geschriebenen nicht etwas Wahres dran ist. In diesem Sinne - euer Nili Nil