27 März 2009
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Zwei Haubenlanguren geboren:

Nachwuchs bei den Affen mit der „Punkfrisur“

Kurz nacheinander kamen im Februar bei den Haubenlanguren der Wilhelma zwei Mädchen zur Welt: Die rothaarige Kandra ist die Tochter der ebenso rothaarigen Geeske, Uwari wird später so schwarzhaarig wie ihre Mutter Sungi. Damit leben nun bereits sieben Nachkommen von Subash, der seit Mai 2006 der Herr im Haubenlangurenhaus ist, unter einem Dach mit ihm und seinem sechsköpfigen Harem. Und Nachwuchs ist bei den seltenen Schlankaffen aus Java, denen die Haare auch ohne Haarspray stets wie frisch frisiert zu Berge stehen, mehr als erwünscht – gilt die Art doch als sehr bedroht.

Nur 340 Gramm wiegt ein kleiner Haubenlangur bei seiner Geburt – ein ausgewachsenes Männchen bringt es auf rund zehn Kilo. Entsprechend hilflos klammern sich die Kleinen anfangs an Mutters Fell, erst ab dem zweiten Lebensmonat werden sie unternehmungslustiger. Ein Jahr lang werden Geeske und Sungi ihre Töchter säugen, dann sind diese aus dem Gröbsten raus und beginnen selbst das kleine Einmaleins des Babysittens zu lernen. Wie derzeit die 2007 geborenen Geschwister Kekala und Amoli, die sich geradezu darum reißen, die Babys auch einmal tragen zu dürfen. Mit drei bis vier Jahren sind die jungen Haubenlanguren selbstständig und können dann in anderen Zoos selbst für Nachwuchs sorgen.

Und das ist dringend nötig. Denn die an die Mangroven- und Küstenwälder des östlichen Java angepassten Schlankaffen drohen dort mitsamt ihrem Lebensraum zu verschwinden. Zudem werden die Tiere trotz strenger Schutzgesetze und hoher Strafen immer noch auf den Märkten als „Haustiere“ und Nahrungsmittel gehandelt. Umso mehr bemühen sich die Zoos, die Art durch koordinierte Erhaltungszucht für die Nachwelt zu retten. Die Wilhelma etwa hält Haubenlanguren schon seit 1981, was bei den empfindlichen Nahrungsspezialisten, die nur Blätter und zarte Sprossenspitzen zu sich nehmen, gar nicht so einfach ist. Über 35 Jungtiere kamen bis 1998 zur Welt, doch zwischen den zwei Nachfolgern des ersten Haremschefs Bubi und den Frauen wollte es anschließend nicht mehr klappen. Also wurde 2006 als neuer Hoffnungsträger Subash aus Singapur nach Stuttgart geholt. Der wiederum widmete sich anfangs lieber dem Kampf gegen sein Spiegelbild in der Gehegescheibe – einem vermeintlichen Rivalen – anstatt den Weibchen. Erst als die Tierpfleger die Scheibe mittels weißer Schattierfarbe entspiegelten, fand er zu seiner wahren Berufung: dem Zeugen weiterer Nachkommen dieser seltenen Arten. Text und Foto: Wilhelma

gamboa arena

Nach der WM ist vor der WM

Yuriorkis Gamboa will am 17. April in Primm erster ARENA-Weltmeister werden

WBA-Titelkampf gegen Jose Rojas

Für Juan Carlos Gomez hat es am vergangenen Samstag in Stuttgart gegen WBC-Weltmeister Vitali Klitschko bekanntlich nicht zum Titelgewinn gereicht. Jetzt will Gomez’ kubanischer Landsmann Yuriorkis Gamboa es in den USA besser machen. Am 17. April trifft „El Ciclon de Guantanamo“ (derzeit Nr. 2 der WBA-Weltrangliste) in Primm, Nevada, im Kampf um die vakante WBA-Weltmeisterschaft im Federgewicht auf die Nr. 1 Jose „Cheo“ Rojas.

ARENA-Boss Ahmet Öner: „Man darf eine Schlacht verlieren, solange man den Krieg gewinnt. Für Juan war Vitali eine Nummer zu groß. Wir haken das ab und gucken auf Gamboa. Ich denke, seine Chancen, den ersten WM-Titel für ARENA zu holen, sind sehr groß. Er kämpft zwar gegen einen erfahrenen, sehr guten Mann, der zu Recht auf Platz 1 der Weltrangliste steht und wird seine ganze Klasse zeigen müssen. Aber Gamboa ist etwas Besonderes. Der schafft das schon.“

Gamboa und sein Team sind schon am vergangenen Wochenende von Florida nach Nevada geflogen, um sich hier in einem Trainingscamp den letzten Feinschliff für die WM zu holen.

„Ich bin sehr froh und stolz, dass ich um die Weltmeisterschaft boxen kann“, so „El Ciclon“. „Genau dafür bin ich Profi geworden: Um große Kämpfe zu bestreiten und Titel zu gewinnen. Ich werde meinen Gegner nicht unterschätzen – aber ich werde ihn schlagen und mir den Gürtel holen!“

Der ARENA-Kampfabend aus Primm wird in den USA live bei „SHOBOX: The Next Generation“ ausgestrahlt. „Ein guter Auftritt bei SHOBOX ist die Eintrittskarte für die richtig großen Zahltage im Pay-Per-View“, weiß Promoter Öner. „Es ist toll zu sehen, dass die TV-Sender in den USA von sich aus anfragen und unsere Jungs unbedingt präsentieren wollen. Das zeigt, dass wir doch einiges richtig gemacht haben.“

Anhang: Foto von Yuriorkis „El Ciclon“ Gamboa (Foto: JC / ARENA Box-Promotion; frei zur Verwendung)

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Newsletter der Stadt Leonberg

Übersicht:

1)   Lange Kunstnacht in der Leonberger Altstadt am Samstag, 4. April von 19 Uhr bis 1 Uhr

2)   Jugendleiter - Schulung -   Es sind noch Plätze frei!!! Qualifikation und Orientierung für ehrenamtliche Mitarbeiter in der Vereinsjugendarbeit

3)   Wahlhelfer für Europawahl und Kommunalwahlen gesucht

Lange Kunstnacht in der Leonberger Altstadt

Zum vierten Mal laden die in der Leonberger Altstadt ansässigen Künstler und Galerien am Samstag, den 4. April von 19 bis 1 Uhr zu einer Langen Kunstnacht ein.

Zu den bekannten Anlaufstellen der Gründungsmitglieder der Langen Kunstnacht, den Ateliers von Hans Mendler, Uta Herrmann, Peter Feichter, Michael Lange und Regula Gebhardt sowie den beiden Ateliergemeinschaften im Künstlerhaus und den drei Galerien (Galerieverein, Galerie und Malschule Steibli, Galerie im Künstlerhaus) kommt in diesem Jahr noch das neue Atelier von Michael Schönpflug in der Zwerchstraße hinzu.

Die Ateliergemeinschaften im Künstlerhaus haben sich neu formiert: Im 1.OG arbeiten Karin Albrecht, Edeltraud Eisenhardt, Jürgen Försch und Thomas Lang, im 2.OG Hannelore Schulz und Chris Heinemann. Nach einem Jahr der Abstinenz ist auch die VHS-Kunstschule wieder mit einem Projekt der Lehrkräfte beteiligt.

Drei größere Ausstellungen stehen im Mittelpunkt der Langen Kunstnacht: im Galerieverein zeigt Ursula Huth ihre Bilder und Objekte aus Glas unter dem Titel GLASLAND. Da es in dieser Ausstellung viel um Fernweh geht, lesen zu jeder vollen Stunde bekannte und weniger bekannte Leonberger Bürger aus Büchern, die sich auf verschiedenen Wegen diesem Thema nähern. In der Galerie und Malschule Georg Steibli werden Bilder von der schönen heilen Welt gezeigt, die Georg Steibli mit seinen zahlreichen begeisterten Schülerinnen und Schülern geschaffen hat. Carina Straub hat für die Galerie im Künstlerhaus den Maler Diethard Sohn ausgewählt, der von sich sagt: * Ich male comic-cubistische Bilder und vor allem Porträts, ich lebe allein von der Malerei. Meine Porträt-Kunden sind inzwischen namhafte Unternehmer aus Baden-Württemberg oder auch Popstars wie Francis Rossi, Sänger der Status Quo in London.“ Zusätzlich sorgt das Duo *The Chill“ für musikalischen Genuss.

Aber auch in den Ateliers der Künstler gibt es neben der ganz speziellen Atelierstimmung Neues zu entdecken. So ist bei Peter Feichter der Hamburger Maler, Bildhauer und Bühnendesigner Leo Stern zu Gast und es wird in einem transparenten Zelt vor der Galerie ein zwölfteiliger, zehn Meter langer Kalender präsentiert. Eine extra angefertigte *Kommunikationsbar“ lädt zur Begegnung ein. Michael Lange zeigt in seinem Atelier in der Bahnhofstraße großformatige abstrakte Bilder, Holzskulpturen, eine Außeninstallation, gefertigt mit Pigmenten, Blattgold, Ölfarben und edlen Hölzern sowie Skizzen für Großplastiken. Sein dreimonatiger Aufenthalt mit einem Stipendium in Peking steht allerdings erst bevor und liegt nicht, wie fälschlich im Programmheft gedruckt, bereits hinter ihm. In Uta Herrmanns Atelier können sich wieder die kleinen Künstler aktiv betätigen.

In temporären Ausstellungsräumen der Altstadt halten in diesem Jahr folgende Künstler ihre Ausstellungen für ein interessiertes Publikum bereit: die Gruppe *Aufbruch“ im Foyer der Spitalschule (sechs Künstlerinnen der früheren Galerie Grusendorf), die Rutesheimer Malerin Susanne Käfer im Kellergewölbe des *Schwarzen Adlers“ sowie die Leonberger Brigitte, Klaus und Philipp Herrmann in dem leer stehenden Laden Hintere Straße 18 mit Gemälden, Zeichnungen und Mikrofotografie.

Erstmals ist auch das Stadtmuseum beteiligt, das in einer Sonderausstellung Grafik von Klaus Böttger und zusätzlich Holzobjekte von Matthias Haag zeigt. Zusätzlich zu diesen 16 Kunststationen, an denen auch für einen Imbiss und Musik gesorgt ist, flanieren wieder die *Schrägen Vögel“ durch die nächtlichen Altstadtgassen. Selbstverständlich erwarten auch die zahlreichen gastronomischen Einrichtungen der Altstadt eine fröhliche Gästeschar.

Um eine gute Orientierung in diesem vielfältigen Kunstangebot zu gewährleisten, hat das Stadtmarketing, wie in den vorangegangenen Jahren, ein informatives Programmheft mit dem Plan der Altstadt und allen Stationen herausgegeben. Das Programmheft ist bei allen Beteiligten erhältlich.

Übersicht der Teilnehmer:

Galerieverein Leonberg

Zwerchstraße 25

Ursula Huth. GLASLAND

Atelier Hans Mendler

Zwerchstraße 25

Atelier Uta Herrmann

Klosterstraße 1

Stadtmuseum, Pfarrstraße 1

Klaus Böttger, Grafik

Matthias Haag, Holz-Objekte

Gruppe Aufbruch (Elke Bader,

Regina Biesdorf, Sabina Bleul,

Uschi Choma, Margun Dürr,

Susanne Hindemith)

Spitalschule, Spitalhof 2

Atelier Peter Feichter mit Leo Stern

Schlossstraße 2 und 4

Atelier- und Ausstellung Michael Schönpflug

Zwerchstraße 6

Kellergalerie Schwarzer Adler

Graf-Ulrich-Straße 5

Susanne Käfer

Galerie und Malschule - Georg Steibli

Hinterer Zwinger 7

Ausstellung Brigitte, Philipp und Klaus Herrmann

Hintere Straße 18

Atelier Michael Lange

Bahnhofstraße 17

Atelier Regula Gebhardt

Künstlerhaus, Eltinger Straße 11

Ateliergemeinschaften im Künstlerhaus

Eltinger Straße 11

OG 1. Karin Albrecht, Edeltraud Eisenhardt,

Jürgen Försch, Thomas Lang

OG 2 Hannelore Schulz und Chris Heinemann

Galerie im Künstlerhaus

Eltinger Straße 11

Diethard Sohn

VHS-Kunstschule

Eltinger Straße 11

*ausstellung einer ausstellung“

Gruppe *Schräge Vögel“

unterwegs in der Altstadt, Start bei der VHS-Kunstschule

Eintritt ist an allen Kunstorten frei.

Weitere Informationen www.leonberg.de

Tel. 07152/9901408 (Stadtmarketing)

Hinweis: zusätzlich zu den hier dargestellten Kunstaktivitäten finden außerhalb und innerhalb der Altstadt weitere Aktionen von Künstlern statt.

Jugendleiter - Schulung -  Es sind noch Plätze frei!!!

Qualifikation und Orientierung für ehrenamtliche Mitarbeiter in der Vereinsjugendarbeit

Schon zum dritten Mal führt die Waldhaus gGmbH eine Jugendleiter - Schulung in Leonberg durch. An zwei Wochenenden, vom 24. bis 26. April und vom 15. bis 17. Mai, werden die Teilnehmer in Bereichen wie Projektmanagement, Jugendschutz, Aufsichtspflicht, Erlebnispädagogik oder Öffentlichkeitsarbeit sowie Finanzierungsmöglichkeiten geschult.

Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Absolventen die bundeseinheitliche Jugendleitercard; die zur Leitung und Betreuung von Jugendgruppen befähigt. Daneben bringt sie auch Ermäßigungen beim Erwerb der Bahncard oder bei Eintritten in Museen.

Alter: mindestens 16 Jahre (bei Lehrgangsende)

Kosten: 25.- €;

der Erste Hilfe-Kurs muss separat belegt und bezahlt werden.

Anmeldeschluss:  9. April

Weitere Informationen und Anmeldung bei:

Waldhaus, Jugendarbeit Stadtmitte Leonberg

(Markus Gewald, Ulrike Gräfe) Distelfeldstr. 20 / 71229 Leonberg

07152 / 355130 graefe@waldhaus-jugendhilfe.de

Waldhaus, Jugendsozialarbeit Höfingen

(Andrea Vogel) Ulmenstr. 8-12 / 71229 Leonberg

07152 / 338494 jsa-hoefingen@waldhaus-jugendhilfe.de

Wahlhelfer für Europawahl und Kommunalwahlen gesucht

Die Stadt Leonberg sucht für die Europawahl und die Kommunalwahlen am Sonntag,

7. Juni und für die Stimmenauszählung danach bis 9. Juni noch Bürger, die sich als Wahlhelfer engagieren wollen.

In Leonberg werden 40 Wahllokale eingerichtet. In jedem Wahllokal leitet am Sonntag ein aus acht Personen bestehender Wahlvorstand die Wahlhandlung von 8 bis 18 Uhr und stellt ab 18 Uhr die Wahlergebnisse fest. Daneben gibt es noch 7 Briefwahlvorstände, die ab 14 Uhr die Arbeit aufnehmen und das Ergebnis für die Briefwahl feststellen.

Am Wahlsonntag wird das Ergebnis der Europawahl und danach anschließend das Ergebnis der Regionalwahl ermittelt. Ab Montag und Dienstag werden die Ergebnisse der Gemeinderatswahl, Kreistagswahl und Ortschaftsratswahl festgestellt.

Alle, die in einem Wahlvorstand mithelfen, erhalten eine Entschädigung, die je nach Dauer der zeitlichen Inanspruchnahme zwischen 11 und 52 € täglich beträgt. Mithelfen können alle, die in Leonberg wahlberechtigt sind.

Interessierte melden sich bei der Stadt Leonberg, Peter Höfer, unter der Rufnummer 990-1204.