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Baggerbiss in Höfingen
Die Gesamtmaßnahme *Rasenspielfeld TSV-Höfingen“, die kürzlich vom Regierungspräsidium Stuttgart als förderfähig im Rahmen des Konjunkturpakets 2 anerkannt wurde, kann jetzt umgesetzt werden. Beim Baggerbiss am Donnerstag, 20. August freuten sich Oberbürgermeister Bernhard Schuler, Erste Bürgermeisterin Inge Horn, Ortsvorsteherin Bärbel Sauer, Architekt Cliff Rohrbach sowie Eugen Dahlmann (1. Vorsitzender) und Helga Dahlmann (Kassiererin) vom TSV Höfingen, über den Beginn der Baumaßnahme.
Dem Turn- und Sportverein Höfingen lag schon lange die Verlegung und der Neubau des Rasenspielfeldes am Herzen. Begründet wurde dieser Wunsch unter anderem damit, dass der Platz weder plan ist noch eine Drainage besitzt. Einer der Kernpunkte war auch die Unfallgefahr, die sich durch den parallel zum Sportplatz verlaufenden Weg ergab.
Geplant ist nun, das etwa 90 mal 60 Meter große Spielfeld etwas nach Südosten zu verschieben und den öffentlichen Weg (Am Wäschbach) künftig vom Norden des Platzes in den Süden zu verlegen. In der östlichen Verlängerung des Sportplatzes liegt das Kleinspielfeld des TSV. Zwischen diesen beiden Plätzen wird der Weg nach Norden geführt und bindet so auch den Eselspfad wieder an das Wegenetz an. Das kleinere Spielfeld, das etwa 40 mal 60 Meter misst, muss dabei unwesentlich verkleinert werden.
Mit der Verlegung des Weges müssen auch Kanalarbeiten der Stadt Leonberg einher gehen. Die Gesamtkosten der Maßnahme inklusive Kanal liegen bei etwa 852.000 Euro. Sie verteilen sich auf den Bund (391.000 Euro), die Stadt Leonberg (358.000 Euro) und den TSV-Höfingen (103.000 Euro).
Laut Bauzeitenplan wird die Baumaßnahme bei guter Wetterlage gegen Ende November abgeschlossen. Möglichst vor dem Winter sollte das neue Spielfeld noch eingesät werden. Bespielbar ist der neue Sportplatz voraussichtlich im Frühjahr 2011, wenn der Rasen fest angewachsen ist.
Der TSV-Höfingen wurde im Jahr 1902 gegründet und betreut derzeit etwa 1.300 Mitglieder in 18 Abteilungen. Die Naturtribüne im Norden des Platzes soll sowohl mit geschotterten Steh- als auch mit Sitzplätze ausgestattet werden. Der TSV plant, diese Arbeiten in Eigenleistung durchzuführen und damit die Anlage deutlich aufzuwerten.
Im Jahr 2006 führte die Verwaltung Gespräche mit Vertretern der vier großen Sportvereine TSV-Eltingen, TSG Leonberg, SpVgg Warmbronn und TSV-Höfingen über die Reihenfolge, in der die Sportplätze der Vereine umgebaut und auch finanziell gefördert werden sollen. Begonnen wurde mit der TSG-Leonberg, die im Jahr 2006 einen Kunstrasenplatz verwirklichte. 2009 folgen nun Warmbronn und Höfingen. Ursprünglich war der Platz für den TSV-Höfingen für das Jahr 2010 vorgesehen, Dank der Förderung im Konjunkturpaket wird die Maßnahme um ein Jahr vorgezogen. Der TSV-Eltingen wird voraussichtlich in den kommenden Jahren folgen. Foto und Text: Stadt Leonberg Pressestelle
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