22 Juni 2011
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Zustände am “Gerlinger See”

Kürzlich erhielten wir den folgenden Leserbrief, den wir an dieser Stelle gerne veröffentlichen. Der Absender bat uns seinen Namen nicht zu veröffentlichen, was wir an dieser Stelle natürlich auch respektieren. Name der Redaktion bekannt.

Die Zustände am Regen-Rückhaltebecken in den Breitwiesen sind für die Mitbürger, vor allem behinderten Menschen die sich dort mit Rollstuhl bzw. sonstigen Hilfsmitteln bewegen in sehr unzureichendem Zustand

Fast täglich gehe ich mit meiner Mutter (Bewohnerin im Breitwiesenhaus) spazieren. Früher war es noch möglich am See zu sitzen und den Enten zu zusehen. Mittlerweile ist der Weg so grob geschottert, dass es unmöglich ist um oder an den See mit dem Rollstuhl zu fahren. Der optische Eindruck des Sees ist leider auch nicht der Beste, das Wasser hat mittlerweile einen doch zunehmenden Algenbewuchs. Auch die Steine die zur Uferbefestigung gedient (siehe Bild 2) haben bilden mittlerweile eine Gefahr. Sie haben sich gelöst und es sind Löcher entstanden welche bei einem Fehltritt zu schweren Verletzungen führen können. 

Ich selbst habe im letzten Jahr ein Kind, das durch einen Fehltritt an den krummen Steinen, ins Wasser fiel, tropfnass in die Brennerstrasse nachhause gefahren.

Ich denke es ist an der Zeit, die Stadt Gerlingen auf diese

Zustände einmal öffentlich aufmerksam zu machen! Das Regenrückhaltebecken hat sich im Laufe der Jahre zu einem Naherholungsgebiet für die Bürger der Gemeinde entwickelt, daher sollte es in einen tragbaren und sicheren Zustand gebracht werden. Text: Ein Gerlinger Bürger , Fotos: Sauer