20 April 2010
mit 17 hat man noch träume03

Zeitreise in die 60er und 70er Jahre

Unter dem Titel “mit 17 hat man noch Träume” bekam die fast vollbesetzte Stadthalle eine Mischung aus Musical und Theaterstück geboten, welche den ansonsten eher zurückhaltenden Schwaben zum mitklatschen , mitsingen und sogar zu “Zugabe Rufen” hinreissen liess. Alt Bekanntes wie die Ariel Tante “Klementine” oder die Anfangszeit des Jugendmagazins Bravo wurden in die Musik Revue perfekt eingearbeitet. Der Theaterbesucher fühlte sich in die Zeit, in denen die Flimmerkiste noch schwarz weiss über Antennen empfangen wurde , zurück versetzt. Bei der Parodie auf Winnetou und auf die Hitparade mit Dieter Thomas Heck gab es dann kein Halten mehr. Als gleich zwei Schauspieler sich als griechische Schlagergöttin Nana M. präsentierten tobte die Halle vor Begeisterung. Letztendlich war es ein phantastischer Theaterabend der einem Musical Besuch in nichts nachstand. Text: Andreas Sauer , Fotos: Tatiana Topp

schwabenball 2010

Überraschung auf dem Gerlinger Wochenmarkt

Jeden Samstag erfreuen sich die Bewohner am Gerlinger Wochenblatt. Gibt es da doch die Möglichkeit frisches Obst und Gemüse einzukaufen oder sich bei einem Metzger ein paar ungarische Spezialitäten zu holen. Nicht nur diese bekamen am Samstag ein ganz besonderes Schmankerl geboten. Zum am Abend stattfindenden Schwabenball trat am Vormittag eine ungarische Trachtengruppe und Tanzkapelle auf. Den Besuchern des Wochenmarktes hat das kleine Rahmenprogramm gefallen und viele äusserten den Wunsch so etwas öfters zu erleben. Text: Andreas Sauer , Fotos: Tatiana Topp

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Aussergewöhnliche Ausstellung in Gerlingen

Wer sich im Erdgeschoss des Gerlinger Rathauses umschaut findet erst einmal nichts was den Kunstinteressierten von den sonstigen Ausstellungen “der Galerie Rathaus” unterscheidet. Ob ein kritisch dreinschauender Holzkopf oder Gemälde der unterschiedlichsten Kunststile. Der Unterschied liegt darin dass hier nicht Künstler sondern Bilder von dementen Menschen ausgestellt sind. Der Gerontologe und Kunsttherapeut Michael Ganß aus dem Norden der Republik hat die Schau aus einem Fundus von 200 Arbeiten zusammengestellt.

Für den kritischen Betrachter stellt sich nun die Frage, ist dies Kunst oder ist dies eine Art der therapeutischen Arbeit? Gerlingens Bürgermeister a.D. und anerkannter Kunstliebhaber Albrecht Sellner hat die wohl passende Antwort: Der künstlerische Ausdruck, die Emotionalität stehe "in nichts den Werken von gesunden Künstlern nach". Kunst dürfe man nicht nur über das fertige Werk definieren, sondern man müsse auch das "prozesshafte Werden" berücksichtigen. Text: Andreas Sauer , Fotos: Tatiana Topp

ingersheim 2010

KSG Gerlingen - FV Ingersheim 1:3 (0:2)

Mannschaft besser als das Ergebnis

Betrachtet der Fan das Ergebnis geht er von einer klaren Niederlage aus. Wer das Spiel gesehen hat, gewann einen anderen Eindruck. Zwar erspielte sich der Tabellennachbar aus Ingersheim mit Björn Rothkopf die erste hochkarätige Torchance, doch waren es später die Gerlinger Benjamin Bürk und Fabian Ruf die drei hochkarätige Chancen nicht nutzen konnten. Benjamin Bürk hatte mit zwei Kopfbällen zu wenig Zielwasser getrunken und Fabian Ruf scheiterte am prächtig aufgelegten Ingersheimer Keeper Philipp Bürkle. Während die Gerlinger ihre Chancen, teilweise leichtsinnig, vergaben nutzten die Gäste in der 19. Minute und in der 41. Minute die Möglichkeiten zur verdienten 2:0 Halbzeitführung für die Ingersheimer.

Trainer Mieck blieb nichts anderes übrig als seine KSG Truppe umzustellen. Die Defensive wurde auf eine Dreierkette umgestellt und der angeschlagene Torschützenkönig Adnan Akcan betrat das Spielfeld. Mit ihm kam neue Spielfreude in die Reihen der Gerlinger. In der 50. Minute gelang dem eifrig kämpfenden Fabian Ruf der zu dieser Zeit verdiente Anschlusstreffer. In der 85. Minute hätte Ruf sogar zum Matchwinner werden können. Allerdings machte ihm Ingersheims Keeper einen Strich durch die Rechnung und dem Gerlinger Anhang blieb der Torschrei im Halse stecken. In einer guten Landesliga Begegnung setzte der Ingersheimer Björn Rothkopf in der 87. Minute mit seinem 3:1 den Schlusspunkt der Landesliga Begegnung. Text: Andreas Sauer , Foto: Tatiana Topp