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Bürgermeister Brenner geht die Puste aus
Seit Brenners Amtsantritt dürfen die Gerlinger Karnevalisten in der fünften Jahreszeit das Rathaus stürmen. Sowohl im Internet als auch im Gerlinger Rathaus rief der Schultes seine Mitarbeiter und BürgerInnen auf das Rathaus gegen den Ansturm zu schützen. Aufgefallen ist dass von den Mitarbeitern der Stadt kaum Persönlichkeiten anwesend waren und auch die Stadträte wollten ihrem Gemeinderatsvorstand wohl nicht helfen. Lediglich Peter Zydel von der FDP hatte sich sogar als Brenner Double angeboten. Den paar Besuchern die dem Schultes zur Seite standen gab es Berliner und Freigetränke. Frage auch hier, wer zahlt das eigentlich? Zahlt dies der Schultes aus seiner eigenen Kasse oder muss auch für Georgs Geselligkeit der Steuerzahler aufkommen?
Als die Narren das Rathaus stürmten gelang dem Schultes zwar die Flucht aus einem Notausgang aber letztendlich musste er sich doch der Richterin Gnadenlos stellen. Das Richtertrio stellte beim Bürgermeister Verfehlungen beim Römer Areal und vor allem dem Rathausplatz fest. Der Platz sei zu kahl und auch die Bushaltestelle sei keine gute Lösung. Zur Strafe musste der Schultes drei Plastikpalmen aufblasen. Bereits die erste Palme war für den Verwaltungsmenschen einfach zu viel. Schweis auf der Stirn und kurze Atemnot waren für alle Besucher ersichtlich. Als er dann auch noch das Stroh aufheben wollte und den kleinen Karren zur Stadthalle bringen musste forderte er die Kinder auf dies zu tun. Naja, meine Gedanken behalte ich an dieser Stelle lieber mal bei mir. Aufgefallen ist auf jeden Fall dass “Brenners Armee” geschrumpft ist. Woran dies wohl liegen mag? Euer Nili Nil
Zum nachlesen hier die Original Anklage und das Original Urteil
Anklage:
Herr Bürgermeister Brenner, Ihnen werden folgende Punkte zur Last gelegt:
Herr Brenner,
wir müssen leider feststellen, dass es noch kein schlüssiges Konzept seitens der Stadt für das leer stehende „Römerareal“ (Weilimdorfer Straße ) gibt.
Soll in Zukunft der „Lidl“, „Aldi“ oder „Rossmann“, oder alle zusammen, dort unterkommen und ihre Geschäfte eröffnen??
Falls sich bis zum Februar 2010 in dieser Hinsicht nichts tut, schlagen wir Narren vor, dort beim großen LWK – Umzug im nächsten Jahr, eine Versorgungsstation für alle Umzugsteilnehmer zu eröffnen. Die Stadt sorgt für Glühwein und Brezeln.
Herr Bürgermeister möchten Sie zu diesem Anklagepunkt Stellung nehmen.
Herr Brenner,
wir müssen leider feststellen, dass die Bushaltestelle am Rathausplatz immer wieder für ein erhebliches Verkehrschaos im Gerlinger Kreisverkehr sorgt.
Schuld ist nicht die Haltestelle an sich, sondern die verkehrswidrig geparkten PKW’s auf der gegenüberliegenden Seite vor der LB-BW.
Unsere Lösungsvorschläge für diese Problematik wären:
Ein MEGAFON für Sie Herr Brenner, damit Sie die Falschparker von ihrem Rathauszimmer aus zurechtweisen können.
Das alte Rathaus und den Urbanbrunnen abreißen zu lassen und einen Busbahnhof „Gerlingen 21“ bauen zu lassen. Somit würde der Rathausplatz noch belebter werden.
Herr Bürgermeister möchten Sie zu diesem Anklagepunkt Stellung nehmen.
Herr Brenner,
das aller größte Versäumnis in Bezug auf die Neugestaltung des Rathausplatzes ist das Fehlen einer Grünfläche.
Einerseits wegen der armen Tiere, andererseits und hauptsächlich wegen der Bediensteten und Beamten des Rathauses und des Stadtrates.
Hier wurde von Ihnen versäumt für diesen Personenkreis eine Grünfläche zu schaffen, auf der sich die Genannten tagsüber, soweit die Witterung dies zulässt, vom Anwesendsein erholen können.
Denn, Herr Brenner, Sie wissen ja aus eigener Erfahrung: Nichts ist anstrengender als das Nichtstun.
Hier hätten Sie die Möglichkeit gehabt, Ihren erschöpften Beamten Gelegenheit zu geben ihre Arbeitskraft zu erhalten. Außerdem könnten Sie sich dort ein paar Stündchen ausruhen um dann gestärkt in den Feierabend zu gehen."
Außerdem fehlen auf diesem großen Platz ein paar gestandene Bäume, damit die Busreisenden in dessen Schatten verweilen können.
Urteil!
Das hohe närrische Gericht ist zu der Überzeugung gekommen, dass Sie Herr Bürgermeister Brenner heute zum Rathausplatzgärtner degradiert werden. Solange bis hier etwas Grünes wachsen wird.
Aufgrund Ihrer Verteidigung werden Sie verurteilt, hier auf dem grauen Rathausplatz Gras aus zu säen und es solange zu hegen und zu pflegen, bis der Samen aufgeht!
Weiterhin müssen Sie diese Palmeninseln als „Ersatzgrün“ aufblasen und täglich den Luftdruck kontrollieren. Bei Nacht sollen die Palmeninseln vorsorglich vor Frost und Schnee geschützt im Rathaustreppenhaus untergebracht werden!
Ferner haben Sie das Stroh hier auf dem Rathausplatz wegzukehren und in diese Karre zu schaufeln!
Ihre anwesenden Gemeinderatsmitglieder müssen zusammen mit Ihnen die anwesenden Tiere an die „Tränke“ im Foyer der Stadthalle treiben. Achten Sie darauf, dass keines verloren geht!
Die Gardemädchen beider Vereine bilden hierfür das Spalier!
Im Namen des närrischen Volkes von Gerlingen fordere ich Sie zum Vollzug der Strafe auf und frage Sie: Nehmen Sie die Strafe an?
Amtlich beglaubigt durch die Ankläger:
Beate Zeiher vom FFC Karsten Mäder von den Contactern
und
Richterin Freifrau von und zu Gnadenlos Sabine Fürstenwerth von den Contactern
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