17 Dezember 2009
kabel hemmingen

Geplanter Breitbandausbau in Warmbronn

Die Suche nach einer Lösung für eine schnellere Internetverbindung in Warmbronn ist in eine neue Phase eingetreten. Die Stadt Leonberg war verpflichtet, mögliche Betreiber einer schnellen Internetverbindung zu befragen, ob ein Breitbandausbau in Warmbronn ohne finanzielle Beteiligung der Stadt möglich wäre. Diese Anfrage wurden von den unterschiedlichen Betreibern negativ beschieden.

Daraufhin hat die Stadt Leonberg eine öffentliche Bekanntmachung in den geforderten Medien platziert (Amtsblatt, Clearingstelle BW, Homepage der Stadt Leonberg) in der die Gewährung einer Subvention von der Stadt Leonberg an einen Betreiber in Aussicht gestellt wurde. Diese Subvention muss zwingend technologieneutral gewährt werden. Fristgerecht lagen der Stadtverwaltung 5 Angebote vor, die nach einer Auswertung entweder nicht ausschreibungskonform waren oder nicht den technischen Vorstellungen entsprachen.

Parallel hierzu hat die Stadt ein sogenanntes *modellhaftes Vorhaben“ entwickelt. Hierfür wird ein kabelgestützter Lückenschluss - also die Herstellung einer fehlenden Glasfaserverbindung - gesucht. In einem nächsten Schritt muss nun sowohl eine geeignete Trasse als auch ein potenzieller Betreiber gefunden werden. Gelingt beides, kann die Maßnahme im Jahr 2010 umgesetzt werden.

Pressestelle Stadt Leonberg  Foto: Fotograf Niko Korte / PIXELIO

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Backhäusle in Gerlingen eröffnet

Nach einer Umbauphase von drei Monaten Freude bei den Anwohnern der oberen Hauptstrasse. Seit dem 4. Dezember ist die Bäckerei in der Hauptstrasse 69 wieder verpachtet. Frank Winkler und sein Schwager Ender betreiben ab sofort “s’Backhäusle”. Frank Winkler, der seit 20 Jahren in der Backszene arbeitet legt hohen Wert auf Brot- und Backwaren ohne Konservierungsstoffe. Ob gesunde Kornbrötchen , Laugengebäck oder verschiedenste Kuchen, alles wird frisch gebacken. Frank Winklers Schwager Ender sieht ihr Backhäusle mehr als nur einen Bäcker. Hier soll man sich treffen, soll kommunizieren und auch mal herzhaft lachen können. Damit auch am Sonntag Niemand auf frische Backwaren verzichten muss hat man auch sonntags von 8.00 bis 11.00 Uhr geöffnet. Text und Foto: Sauer

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Der (Um)Zug der Pelikane:

Schnabel halten und ab ins Winterquartier

Der Winter ist da, die Temperaturen fallen erstmals tief unter den Nullpunkt. Zeit für ein paar Wilhelma-Tiere, die warmen Winterquartiere aufzusuchen. Zum Beispiel für die Rosapelikane.

Den meisten Wilhelma-Tieren machen Wind, Wetter und auch der aktuelle Kälteeinbruch nichts aus.  Die Flamingos etwa können ganzjährig draußen bleiben, denn ausgiebige warme Fußbäder im konstant 14 Grad warmen Mineralwasser ihres Flamingopools schützen sie vor der Kälte. Aber der eine oder andere Vogel würde bei Minusgraden denn doch eiskalte Füße kriegen. Zu den Kandidaten, die dann von den Pflegern in wärmere Quartiere gebracht werden, gehören auch die Pelikane. Dabei reisen die Vögel ganz bequem: Je ein Pfleger nimmt einen der sechs rund zehn bis 14 Kilo schweren Vögel unter seine Fittiche beziehungsweise den Arm und trägt ihn in die Winterresidenz – ein warmes Haus zwischen Freiflugvoliere und Flamingo-Anlage. Damit der Zug der Pelikane auch für die menschlichen Spediteure gefahrlos und bequem verläuft, müssen diese den Vögeln während des Transports allerdings den großen Schnabel zuhalten. Denn die Kanten eines Pelikanschnabels sind messerscharf und an der Spitze vorne sitzt eine Art „Angelhaken“, der bei den Fischzügen gute Dienste leistet, aber in Handrücken eher unschöne Spuren hinterlassen würde.

Zur Heimat der Rosapelikane gehören Südosteuropa, Zentralasien, Nordindien und weite Teile Afrikas, vor allem warme, tropische Regionen. Sie und ihre Füße sind daher deutlich frostempfindlicher als es bei unseren heimischen Enten und Gänsen der Fall ist. Viel besser als Pelikane können diese Vögel nämlich bei Kälte die Blutzufuhr in die Füße drosseln, welche dadurch kühl bleiben und kaum mehr Körperwärme an die Umgebung abgeben. Kalte Füße aber bringen auch kein Eis zum Schmelzen, weshalb Enten auf zugefrorenen Seen spazieren gehen können, ohne dass ihre Füße samt dem angetauten und sofort wieder zu Eis erstarrenden Schmelzwasser festfrieren.

Zwei der nunmehr im mollig Warmen sitzenden sechs Pelikane, ein Paar, sind übrigens schon echte „Wilhelma-Veteranen“: Sie kamen 1972, also vor fast 40 Jahren, an den Neckar. Das übrige Quartett zog erst um 2002 als Jungvolk von Berlin nach Stuttgart. Voraussichtlich an Ostern können die Pelikane ihr Winterquartier dann wieder verlassen und an den Langen See bei der Damaszenerhalle zurückkehren, wo bis dahin die Kormorane die Herrschaft übernehmen. Auch diese freuen sich jedoch über einen Besuch – der bis Ende Februar noch zum günstigen Wintertarif möglich ist. Text und Foto: Wilhelma