16 November 2012
goldene buch

Die Vier mit den starken Nerven

Viel zu feiern bei der FDP

Am vergangenen Donnerstag gab es gleich mehrere Jubiläen zu feiern. Bei den Liberalen feierten gleich 4 Lokalgrössen der FDP ihren 70. Geburtstag. Zeitgleich hatte auch der Ortsverband der Liberalen seinen 40. Jahrestag. Ale Ehrengast gelang es Dr. Wolfgang Weng den Hoffnungsträger Patrick Lindner nach Gerlingen zu holen. Egal wie die aktuelle Situation bei den Liberalen auch war, Weng erinnerte Lindner immer wieder an den Termin. Und er hielt Wort. Mit etwa 15 Minuten Verspätung

kam der Landtagsabgeordnete aus NRW im Sitzungssaal an.

Nachdem sich der Gast im Goldenen Buch der Stadt eingetragen hatte, begrüsste Gerlingens Oberhaupt, Georg Brenner die anwesenden Gäste. Mit einem kleinen Hieb, alla Oliver Welke von der „heute show“ hob er die aktuelle Situation der FDP im Bund hervor. Wenn die FDP auch in der kommenden Legislaturperiode im Bundestag sitzen möchte, müsse sich die Partei Mühe geben.

In seiner 15minütigen Ansprache erläuterte der Landespolitker Lindner, was die FDP machen muss, um wieder Vertrauen beim Bürger zu bekommen. Bei der einen oder anderen Passage seiner Rede erhielt Lindner schnell Applaus. Er hatte den Geist der Besucher getroffen. Neben FDP Mitgliedern statteten auch Stadträte der CDU den Liberalen einen Besuch ab. Unter Ihnen auch der CDU Stadtrat Andreas Lederer. Er warf seinen Vater, obwohl dieser als Stadtrat eigentlich gewählt war, aus dem Stadtparlament. In einem Baden Württembergischen Stadtparlament darf der Vater und der Sohn nicht im gleichen Plenum sitzen. Da Andreas Lederer mehr Stimmen als sein Vater hatte, musste Gerhard Lederer den Stuhl für den Elektroinstallateurmeister Peter Zydel freimachen.

Letztgenannter zeigte in seiner Ansprache nicht nur seinen Humor, sondern auch die Startschwierigkeiten, die er am Anfang hatte. Alle vier Jubilare gaben einen kurzen Einblick über ihre politischen Aktivitäten. Wolfgang Weng, der kürzlich ein Buch geschrieben hatte, wusste dem interessierten Publikum so manche Anekdote zu erzählen.

Im Anschluss an die Reden konnte man sich bei Häppchen und Getränken mit den Jubilaren und anderen Gästen ausgiebig unterhalten. „Die Vier mit den starken Nerven“ wie Patrick Lindner seine Jubilare nannten, konnten noch lange mit den Gästen plaudern. RB Sauer