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Kulturangebote im Pferdemarktsprogramm
Verschiedne Kulturstätten öffnen auch zum Pfedemarkt ihre Türen und bieten attraktive Veranstaltungen:
Theater im Spitalhof
Am Pferdemarktssamstag, 6. Februar, 19.30 Uhr, ist im Theater im Spitalhof ein Schauspiel von Peter Höfer zu sehen. Die Leonberger "bühne 16" stellt das spannungsvolle Leben der Herzogin Sibylla vor. Nach historischen Quellen entsteht ein lebendiges Bild dieser Fürstin, das besonders ihr vielfältiges Wirken in Leonberg in den Mittelpunkt rückt. Ihr Pomeranzengarten Garten ist Symbol einer umfassenden Weltsicht.
Für Sibylla war der Lebenswandel ihres Gemahls ein Ausdruck seiner "wilden Natur", und es ist keine Frage, dass sie sehr darunter gelitten hat. Die Verhaftung der Möringerin und der anderen "Kupplerinnen" war nicht unbedingt ein Zeichen ihrer Rache, sondern eher der Versuch, "die Ordnung" in ihrem Sinne wieder herzustellen. Juristisch war das aber nicht so einfach: immerhin hat die Möringerin das Land und den Herzog beim Reichskammergericht (damals noch in Speyer) verklagt – und Recht bekommen! Das hat ihr freilich wenig geholfen. Sie blieb fast sieben Jahre in drückender Haft auf dem Hohenurach.
Eintritt: 12 Euro, Karten sind im Vorverkauf über die Stadthalle zu beziehen.
Stadthalle
Am Pferdemarktssonntag, 7. Februar,19 Uhr, sollten sich alle Freunde des schwäbischen Humors und Mundart HERRN STUMPFES ZIEH & ZUPF KAPPELLE in der STADTHALLE nicht entgehen lassen.
Die „Stumpfes“ holen sich Jazz, Blues, Folk, Rock und die Lieder ihrer Heimat nach Hause und beleben sie mit der bodenlosen Tiefe schwäbischer Mundart. Am Ende steht - skrupellose Hausmusik. Mit dem Handwerkszeug eines durchgeknallten Orchesters und Texten von markerschütternder Ernstlosigkeit legen sie unschuldig dreinblickend ganze Säle in Lachfalten.
Der Eintrittspreis beträgt: 22 / 20 / 18 Euro.
Die Karten sind erhältlich bei der STADTHALLE LEONBERG
Galerieverein
Im Galerieverein bietet Kulturamtsleiterin Christina Ossowski am Sonntag, 7. Februar, 16 Uhr eine öffentliche Führung an durch die Ausstellung „Gabriele Vallentin. Malerei
CW Loth. Holzskulpturen“.
Die Freiburger Malerin Gabriele Vallentin (geb. 1949) stellt die Farbe als ästhetische Erfahrung in den Mittelpunkt ihres malerischen Werks. Auf den meist großformatigen Leinwänden entwickelt sie in einer differenzierten, abstrakten Bildsprache Farbräume, in denen nichts Gegenständliches sondern das Zusammenspiel der Farben und deren Leuchtkraft den Betrachter in ihren Bann ziehen.
Die zentralen Punkte im Werk von CW Loth (geb. 1954) sind der Werkstoff Holz und das Moment der Bewegung. Er arbeitet in seinem Atelier im E-Werk, Hallen für Kunst in Freiburg mit der Kettensäge an kompakten Holzstücken verschiedener Baumarten. Diese löst er auf und verwandelt sie in raumgreifende Skulpturen.
Der Galerieverein ist am Pferdemarktssamstag und Pferdemarktssonntag von 14 bis 18 Uhr und am Pferdemarktsdienstag von 10 bis 14 Uhr geöffnet.
Stadtmuseum
Im Stadtmuseum (gegenüber der Stadtkirche) ist die Ausstellung „Ansichten – Menschen – Ereignisse. Leonberg in Fotografien“ zu sehen.
Vertraut und doch fremd erscheinen die Gebäude, Straßen und Menschen auf den alten Fotografien. Vieles, was auf den ausgestellten Fotos zu sehen ist, hat sich im Laufe der Zeit verändert, ist verschwunden oder durch Neues ersetzt worden. Die Bilder aus vergangenen Tagen enthalten Informationen über Ereignisse, Personen und ihre Lebenswelt, sie regen zum Erinnern an.
Das Stadtmuseum ist am Pferdemarktssonntag von 13 bis 18 Uhr und am Pferdemarktsdienstag von 10 bis 14 Uhr geöffnet. Text und Foto: Stadt Leonberg
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