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Berti vor Gericht - KSG kommt ehemaligen Pächter entgegen
Die Wogen schlugen hoch als die Nachricht durch Gerlingen lief dass Berti und sein Schnitzelparadies das Vereinsheim der KSG Gerlingen verlassen soll. Genaues wussten nur Insider. Am Montag trafen sich der Pächter und der KSG Vorstand vor dem Amtsgericht in Ludwigsburg wieder. Über die Mietschulden für die Pacht konnte man sich noch ausergerichtlich einigen. Ab kommenden Monat muss Berti monatlich 1000 Euro bezahlen. Dem aber nicht genug. Gegenüber der KSG war der Gastronom der Kultur und Sportgemeinde über 15.000 Euro für Wasser schuldig. Da die Rechtsanwältin , des beklagten Gastwirts, an der Genauigkeit dieses Preises ihre Zweifel hatte musste nun ein Gericht darüber entscheiden was Berti zu zahlen hat. Obwohl man dem Gastronom schon bei den Mietschulden entgegen kam musste man auch bei der Nebenkostenforderung Federn lassen. Mit einem Vergleich von 8500.- Euro hat man sich dann nach zwei Verhandlungspausen geeinigt. Dieses Geld ist , nachdem die Mietschulden beglichen sind, ebenfalls mit 1000 Euro pro Monat zu begleichen. KSG Vorstand Jürgen Zierz war die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Dieses Geld, so Jürgen Zierz, hätten unsere Abteilungen dringend benötigt. Wir haben nichts gegen Herrn Gereke persönlich und vielleicht hätten wir früher die Reissleine ziehen sollen, aber nachher ist man bekanntlich immer schlauer. Bleibt nun zu hoffen dass der ehemalige Pächter seinen Ratenzahlungen nachkommt, ansonsten ginge es der KSG noch schlechter. Um seine Aufgabe, diesen Vergleich , seinen Vereinskameraden zu erklären ist sicher nicht einfach. Letztendlich blieb ihm aber nichts Anderes übrig. Andreas Sauer
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