13 März 2009
fahnen auf halbmast

Gerlingen zeigt Anteilnahme

Nach dem erschreckenden Amoklauf in Winnenden melden sich nicht nur die Bundes- und Landespolitiker zu Wort sondern viele Städte und Gemeinden bekunden ihre Trauer über den Amoklauf in einer Winnender Schule. Auch in Gerlingen hängen deshalb die Fahnen auf halbmast. Sauer

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„MISSION: POSSIBLE“ – Gomez vs. Klitschko – Noch 8 Tage…

Super-Schwergewicht Oscar: „Alles, was wirklich gut für Juan ist, das bin ich! Ich bin sein Kopf!“

Im Juni 1996 kam Oscar Milian Collazo (46) nach Deutschland, drei Monate, nachdem sich sein Cousin Juan Carlos Gomez beim Chemie-Pokal-Turnier in Halle von der kubanischen Staffel „abgesetzt“ hatte, um in Deutschland zu bleiben und Profi zu werden. Von Beginn an hat der superschwergewichtige Oscar, ein Zwei-Meter-Mann, der mit seiner Freundin in Rostock lebt („Ich bin ein großer Hansa-Fan“), die Karriere seines „kleinen“ Cousins begleitet.

Was stellen Sie für Juan dar – sind Sie mehr als nur der Cousin?

Oscar: „Sicher, ich bin für ihn hier Vater, Freund, Berater, Bodyguard. Ich bin für Juan alles, was für ihn gut ist. Ganz einfach gesagt: Ich bin sein Kopf – im positiven Sinne.“

Ist in der Vorbereitung auf das Duell mit Vitali Klitschko am 21. März in der Stuttgarter Schleyer-Halle alles gut gelaufen?

Oscar: „Ja, sehr gut sogar, wir waren und sind mit Trainer Orlando Cuellar an der Spitze eine tolle Mannschaft.“

Was würde ein Gomez-Sieg für Kuba bedeuten?

Oscar: „Das wäre ein Riesenfest, nicht nur für die Kubaner, sondern für alle Latinos. Denn Juan Carlos wäre ja der erste echte Latino, der den WM-Titel im Schwergewicht hat. John Ruiz ist doch nur ein halber.“

Wären auch Kubas Politiker stolz auf ihren Landsmann?

Oscar: „Ich bin mir da nicht sicher, aber ich denke, das würde die Politiker nicht sehr interessieren. Oder sie zeigen ihre Freude nicht. Anders aber das Volk, das wäre begeistert und würde Juan als Kubas neuen Helden feiern.“

Wie geht der WM-Kampf aus?

Oscar: „Wir verprügeln Vitali, wir gewinnen nach Punkten. Vielleicht gibt Vitali aber auch aus Enttäuschung auf.“ Text und Foto: arena Boxpromotion

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1) Leonberg beteiligt sich an bundesweiter Woche des bürgerschaftlichen Engagements

2) Aus vielen Ländern Europas * Häftlinge des Konzentrationslagers Leonberg

1) Leonberg beteiligt sich an bundesweiter Woche des bürgerschaftlichen Engagements Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement startet erneut die größte Freiwilligen-Offensive Deutschlands: die Woche des bürgerschaftlichen Engagements.

Die bundesweite Aktionswoche findet in diesem Jahr vom 02. bis 11. Oktober statt und Leonberg beteiligt sich erneut. Unter dem Motto "Engagement macht stark" steht dieses Jahr v.a. das Engagement von Jung und Alt im Mittelpunkt. Die städtische Fachstelle für bürgerschaftliches Engagement koordiniert die Aktionswoche für Leonberg und bietet Beratung und Unterstützung für die Planung und die Öffentlichkeitsarbeit. Für die Aktionswoche wird wieder ein Gesamtflyer herausgegeben, der alle Aktionen ankündigt. Interessierte melden sich bitte bis 30. April bei der städtischen Fachstelle für bürgerschaftliches Engagement im Bürgerzentrum Stadtmitte unter der Rufnummer 309977 oder E-Mail ger@leonberg.de

Auf dem Internetportal des Bundesnetzwerks für bürgerschaftliches Engagement www-b-b-e.de können Interessierte zusätzlich ihre Aktion ankündigen sowie kostenloses Werbematerial erhalten.

Ziel der Woche in Leonberg ist es, mit einer Aktion, einem Projekt, einer kleinen oder großen Veranstaltung, einem Schnuppernachmittag, einem Vortrag, einer Führung oder Ausstellung auf das vielfältige Engagement aufmerksam zu machen. Ganz besonders bietet sich auch ein Freiwilligentag an, der Bürger und Interessierte zu einer "Mitmach-Aktion" in eine Einrichtung einlädt.

Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche soll verdeutlicht werden, wie bürgerschaftliches Engagement jeden einzelnen bereichert und die Gesellschaft insgesamt stärkt.

Von Flensburg bis Freiburg und von Köln bis Dresden nutzen Initiativen, Vereine, Verbände, Stiftungen und staatliche Institutionen die Aktionswoche, um auf sich und ihre Freiwilligenarbeit aufmerksam zu machen.

Weitere Infos sind online unter www.engagement-macht-stark.de zu finden.

2) Aus vielen Ländern Europas* Häftlinge des Konzentrationslagers Leonberg

Am Donnerstag, 26. März, 19.30 Uhr stellen in der Stadtbücherei Leonberg, Hauptstelle Liststraße sieben Autorinnen und Autoren der KZ-Gedenkstätteninitiative Leonberg ihr neues Buch vor.

Die mehr als 3000 Häftlinge des KZ Leonberg kamen aus fast allen Ländern Europas. Die Gründe, warum sie verhaftet und zur Zwangsarbeit nach Leonberg deportiert wurden, sind so vielfältig wie nichts sagend. Sie waren Juden, *wertlose“ Slawen, Partisanen, Résistance-Mitglieder, Kriegsgefangene, Kommunisten, Sozialisten, Zigeuner, Kriminelle, oder einfach zufällig Verhaftete, Kinder. Dieser spannenden Frage sind Klaus Beer, Irmtraud Klein, Holger Korsten, Volger Kucher, Monica Mather, Eberhard Röhm und Renate Stäbler nachgegangen. Am Beispiel von über einem Dutzend Biographien ehemaliger KZ-Häftlinge, die wir inzwischen kennen gelernt haben, werden die militärisch-politischen Hintergründe dargestellt, die auf sehr unterschiedliche Weise den Einzelnen zum Schicksal geworden sind. Sie kamen aus Polen, der Ukraine, aus Tschechien, Slowenien, Italien, Frankreich und Norwegen. Die Autorinnen und Autoren werden aus dem mit vielen Fotos versehenen Buch kurze Ausschnitte vorlesen und hoffen auf eine anregende Gesprächsrunde mit den Zuhörern.

Der Eintritt ist frei. Das von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg bezuschusste Buch kann am Abend gegen eine Spende erworben werden. Text und Foto: Stadt Leonberg