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Nili Nil freut sich - Stuttgarter Zeitung kupfert ab
Es gibt nichts über was im Internet nicht berichtet wird. Selbst traditionelle Tageszeitungen wie die Stuttgarter Zeitung, in diesem Fall die Lokalausgabe Strohgäu Extra, schaut immer mal wieder bei Nili Nil vorbei was der wohl so macht. Und gestern hatte man unter “der guten Nachricht” diese Meldung veröffentlicht:
Zwei Spuren im Schnee führ"n herab aus steiler Höh’ - könnte man pfeifen oder je nach Begabung auch trällern, stapft man durch die zugeschneite Landschaft. Doch Spuren ganz anderer Art sieht man auf dem ebenfalls völlig ins Winterweiß gehüllten Gerlinger Rathausplatz. Am Glaskasten, der den Abstieg in die Gerlinger Unterwelt überdacht. Wo einst stolze Gestalten bäppten, die allerdings schon von Beginn an Schatten ihrer selbst waren, sind von den schemenhaften Wesen nur noch zerfledderte Reste geblieben. Denn die vier Bauherren des Rathausplatzes, der Bürgermeister Georg Brenner, der Stadtbaumeister Rolf Eberhart, der Architekt Jörg Stötzer und der Ingenieur Manfred Ehrle hatten sich als Schattenmänner ein kleines Denkmal gesetzt. Doch seit ein paar Wochen dürfte eines klar sein: Verewigt haben sie sich nicht. Die Schattenrisse sind zerrissen, kaum mehr die markanten Profile den einzelnen Herren zuzuordnen. Die Erklärung hängt gleich passenderweise am selben Gehäuse. Gemeint ist damit zwar eine ganz andere Sache, passen tut es dennoch wie die Faust aufs Auge. Über den Köpfen und Torsi hängt ein Plakat, das in großen Lettern "Spur der Erinnerung" verkündet. So sei es!
Kommt das dem einen oder anderen Besucher bekannt vor? Kein Wunder, wir waren schon Tage vorher an diesem Thema dran.
http://www.gerleos.de/html/3_januar_2010.html
Manchmal kann ein schwerfälliges Nilpferd doch ganz schön schnell werden. Den Bürgermeister wird es freuen wenn die Medien gezielt so über seine Stadt berichten. Euer Nili Nil
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