11 August 2012
böblingen gehenbühl

FC Gehenbühl - SV Böblingen (A) 3:1 (2:1)

Was haben der VfB Stuttgart und der FC Gehenbühl gemeinsam? Beide befinden sich gerade in der Vorbereitung auf die neue Saison. Als ersten Leistungscheck hatten sich die Gehenbühler die A-Jugend des SV Böblingen eingeladen. Diese waren aber nicht gekommen um sich von den Gastgebern abschlachten zu lassen. Bereits in der 5. Minute musste Gehenbühls Keeper seine ganze Klasse unter Beweis stellen. Ein Freistoss von Marcel Dann zwang Jörg gelbricht zu einer Glanzparade.

Richtige Gefahr für das Böblinger Gehäuse gab es erst in der 12. Minute als Marc Giray auf der linken Angriffsseite einen Sprint hinlegte und sein Mitspieler das Anspiel verstolperte. Zwei Minuten später waren es

die Böblinger die für Aufregung auf der Besuchertribüne sorgte.Cihut Ajtac schoss von der Strafraumlinie knapp vorbei.

Mehr Glück hatte sein Mitspieler Marcel Dann in der 25. Minute. Mit einem sehenswerten Freistoss liess er dem bis dahin sicheren Hintermann des FC Gehenbühl keine Chance. Die Freude der Böblinger hielt aber nur wenige Minuten. Jo Hübel wurde im Strafraum perfekt von Marc Giray angespielt und konnte locker den Ausgleich erzielen. Was vorher Marcel Dann auf Böblinger schaffte, zeigte der Gehenbühler Christian Herrmann in der 39. Minute. Sein sehenswerter Freistoss landete in den Maschen der Böblinger A Jugend.

In der zweiten Halbzeit ging das Spiel ähnlich munter weiter. Beide Mannschaften erarbeiteten sich zahlreiche Tormöglichkeiten. Es gelang allerdings nur Arvanatidis Isidoros einen weiteren Treffer zu setzen. In der 70. Minute wurde er mustergültig von Christian Herrmann angespielt. Letztendlich hat die bessere Mannschaft gewonnen. Der FC Gehenbühl geht kommende Woche ins Trainingslager nach Loßburg bei Freudenstadt. Das erste Pflichtspiel führt die Gehenbühler am 1. September um 17.00 Uhr zum TSV Korntal. Zwei Stunden zuvor spielen beide 2. Mannschaften gegeneinander.

Text und Foto: RB Sauer

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Das UNIVERSUM-Lazarett lichtet sich

Dimitri Sartison und Vitali Tajbert wieder im Training

Es wird wieder voll im weitläufigen UNIVERSUM-Gym in Hamburg-Lohbrügge. Die Trainingsgruppe des neuen Cheftrainers Tony Brooks hat heute wieder Zuwachs bekommen – mit Dimitri Sartison und Vitali Tajbert haben sich zwei „alte Hasen“ nach langer Verletzungspause wieder im Training zurück gemeldet. Nach dem spektakulären Kampf um die WBA-Krone zwischen den Universum-Profis Karoly Balzsay (25-2 (18)) und Dimitri Sartison (29-2 (18)) am 21. April in Schwerin musste sich der Gifhorner Sartison einer Operation am rechten Knie unterziehen. In der mittlerweile dritten Operation wurde sowohl der Innen- als auch Außenmeniskus operativ gekürzt und das lädierte Kreuzband während der zweistündigen Operation verstärkt. Zudem wurden Knorpelteilchen im Ellenbogen entfernt. „Ich habe kein Moment daran gezweifelt, dass ich wieder fit werde. Schon nach der OP war der Arzt sehr zufrieden und sagte mir, dass ich mein Knie im Idealfall nach drei bis vier Monaten wieder voll belasten kann“, so Sartison. Einen Monat Reha hat der Supermittelgewichtler bereits hinter sich, zwei Monate liegen noch vor ihm. Das Ziel: „Im Dezember will ich wieder boxen“, sagt Sartison. UNIVERSUM-Boss Waldemar Kluch ist überzeugt, dass Sartison wieder zur Weltspitze vorstoßen kann. „Wir haben schon beim letzten Kampf gesehen, was in Dimitri steckt. Für mich ist er ein Anwärter auf den WM-Titel, wenn er fit ist“, so Kluch.

Auch der Superfedergewichtler Vitali Tajbert meldet sich nach sechs Monaten Verletzungspause wieder zurück. Der ehemalige Weltmeister nach Version der WBC wurde im Februar an seiner rechten Schlaghand Hand operiert, die ihm in der Vergangenheit große Probleme bereitet hatte. Bei seinem letztenPunktsieg am 28.01.2012 im Hamburger Grand Elysée Hotel boxte der Schwabe sogar mit angebrochener Hand. „Ich denke diese Pause war nötig. Meine Hand ist jetzt vollständig regeneriert und ich denke, dass ich schon sehr bald mit der Pratzenarbeit anfangen kann“, so Tajbert. Der neue UNIVERSUM-Trainer Anthony Brooks freut sich ganz besonders auf die Rückkehr seines 30-jährigen Schützlings, den er schon als Amateur in Stuttgart kennengelernt hat. „Vitali ist ein echter Fighter und ein klasse Typ. Obwohl er schon so lange nicht geboxt hat, bin ich mir sicher, dass wir ihn schnell wieder fit kriegen. In den nächsten Wochen kommt harte Arbeit auf ihn zu“, so Brooks. Text und Logo: Universum