10 März 2009
bushaltestelle eingeweiht

Gerlinger Bushaltestelle eingeweiht

Da die Stadt sparen muss wurde die neue Busstation natürlich nicht mit Sekt eingeweiht. Die Einweihung überlies man einem privaten Postzusteller. Dieser hatte die Glasscheiben als neue Werbeflächen entdeckt und sucht nun für sein Unternehmen Schüler und Studenten. Somit ist ein Startschuss der besonderen Art eröffnet. Das wäre übrigens eine willkommene Einnahmequelle. Man könnte zum Beispiel für das Anbringen von Werbematerialien an öffentlichen Stellen eine Miete verlangen. Wäre eine super Idee. Nili Nil würde dann gerne die Eingangstüre zu Brenners Büro anmieten. Da dann Gerleos Werbung drauf. Das wäre uns der Spass schon wert. Euer Nili Nil

d1 jugend weilimdorf 5 platz02

C1 gewinnt, B mit Auftaktniederlage

Im ersten Spiel nach dem Aufstieg in die Leistungsstaffelspiel schlugen die C1-Junioren des TSV Weilimdorf die stark eingeschätzte TSVgg Münster mit 7:0 (1:0). Adrian Rapp erzielte gleich in der ersten Minute die Führung. So blieb es bei starkem Gegenwind dann bis zur Pause. "In der zweiten Halbzeit erhöhten wir mit dem Wind im Rücken den Druck und Münster wurde in die eigene Hälfte gedrängt", erklärte der Weilimdorfer Trainer Harald Kehrwecker den zweiten Abschnitt. Das Ergebnis wurde schließlich bis zum 7:0-Endstand ausgebaut. Auch die B-Junioren hatten ihr Leistungsstaffel-Debut und unterlagen beim TV Zazenhausen mit 3:6 (0:4). Weilimdorf hatte anfangs Probleme mit dem höheren Tempo in dieser Spielklasse und kassierte vier Gegentore bis zur Pause. In der zweiten Halbzeit ging ein merklicher Ruck durch die Mannschaft. Die Aufteilung passte besser, Weilimdorf wurde immer spielbestimmender und hatte auch Torchancen. Es reichte noch zu drei TSV-Treffern bei zwei weiteren Toren für Zazenhausen, was einen Endstand von 6:3 für die Heimmannschaft bedeutete.

Sieg auf Hartplatz

Mit 7:3 (2:1) siegte die C2-Jugend auf dem ungeliebten Hartplatz des FC Feuerbach. In der ersten Halbzeit tat sich Weilimdorf noch etwas schwer. Mit einer knappen 2:1-Führung (Marko Baksa, Alex Tatter) wurden die Seiten gewechselt. Anschließend lief es besser: Dennis Karabulut, Faruk Gökdemir

(2) und Deniz Hazar sorgten für den 7:3-Endstand. Zwei Abwehrfehler hatten zwischendurch auch Feuerbacher Treffer ermöglicht. Nicht so glücklich verlief der Auftakt der Rückrunde hingegen für die D2-Jugend, die gegen den TB Untertürkheim I mit 1:5 den Kürzeren zog. Weilimdorf fand nicht ins Spiel und lag bis zur Pause bereits mit 1:4 zurück. "Die Gegenspieler wurden nicht eng genug gedeckt und auch unser eigenes Zusammenspiel sowie unsere Laufleistung waren dürftig", sah es Trainer Danny Blodgett zur Pause. Am Ende einer recht ereignislosen zweiten Halbzeit musste Weilimdorf noch den Gegentreffer zum 1:5-Endergebnis hinnehmen. Beim Hallenturnier des TSV Scharnhausen erreichte die F1-Jugend den 3. Platz. Nach einem Unentschieden zum Auftakt gab es zwei Siege, die den Einzug ins Halbfinale bedeuteten. Dort unterlag Weilimdorf gegen den TV Nellingen nach einer zwischenzeitlichen Führung noch mit 1:3. Das anschließende Neunmeter-Schießen um Platz 3 ging dann wieder an den TSV Weilimdorf.

D-Mädchen remis und 2. Platz

1:1 unentschieden spielten die D-Mädchen im ersten Rückrundenspiel gegen die SV Eintracht Stuttgart. Nach der Führung der Gäste durch einen Fernschuss nutzte Theodora Christov einige der wenigen TSV-Chancen, um noch vor der Pause den Ausgleich zu erzielen. Dabei blieb es bis zum Schluss. Am Tag darauf traten die D-Mädchen noch beim Hallenturnier des TSV Malmsheim an. Ohne Niederlage wurden sie Gruppenerster und standen somit im Endspiel. In einem guten und spannenden Finale unterlag Weilimdorf schließlich den Biegelkickern aus Erdmannhausen mit 0:1. [gcm]

Fußball Jahreshauptversammlung

Am Freitag, 20. März 2009 um 19:30 veranstaltet die Fußballabteilung des TSV Weilimdorf im Vereinsheim, Giebelstr. 66, ihre ordentliche Jahreshauptversammlung. Die wichtigsten Punkte der Tagesordnung sind der Bericht des Abteilungsleiters, die Berichte der Ressortleiter, Aussprache, Entlastung, Neuwahlen und Verschiedenes. Alle Mitglieder werden gebeten, diesen Termin wahrzunehmen, um sich über die Arbeit der Fußballabteilung zu informieren. [gcm]

uli masuth

Newsletter der Stadt Leonberg

1)   Kabarett in der Altstadt: Dienstag, 17. März um 19.30 Uhr im Spitalhof: Ein Mann packt ein

2)   Bilderbuchkino in der Stadtbücherei: Mittwoch, 18. März um 15 Uhr: Immer brav sein * das schafft keiner

3)   Theaterkunst in Leonberg: Donnerstag, 19. März, 10.30 Uhr und 15 Uhr: Die Prinzessin und das Monster, Theater  im Spitalhof, für Zuschauer ab 4 Jahren

Kabarett in Leonberg: Ein Mann packt ein

Dienstag, 17. März, 19.30 Uhr im Theater im Spitalhof (Altstadt)

Wenn es den Kampf der Geschlechter jemals gab, dann hat ihn der Mann verloren. Der moderne Mann ist fraubestimmt. Ob in Kindergarten oder Grundschule, in der Ehe oder in politischen Talkshows, Frauen geben den Ton an. Frauen werden Kanzler, Fußballweltmeister und Bischof. Während dessen lassen sich Männer total enthaaren, versagen als Leistungsträger und mutieren zu profillosen Apportierwesen. Auch Statistiken belegen: Frauen sind langsam im Kommen. Die Exmannzipation schreitet voran! Und das hat Folgen für die Gesellschaft von Heute und Morgen. Welche? Darum geht es in *Ein Mann packt ein“.

Uli Masuth ist kein Mann der Schenkelklopfer und platten Witze. Die Jury des *Reinheimer Satirelöwe“, den Uli Masuth 2008 in der Sparte Solokabarett gewonnen hat, formulierte es so: Masuths Bühnenfigur strotzt nicht nur vor Authentizität und Präsenz, er beeindruckte die Jury auch durch seinen angenehm intellektuellen Umgang mit dem Ungesagten und der selten gewordenen Fähigkeit, unterhalten zu können, ohne komisch sein zu müssen.“ Dass er den Nerv der Zeit trifft, hat er mit seinem letzten Programm *Glaube Hoffnung Triebe“ bewiesen. Dafür stehen über 600 Vorstellungen und Rundfunk- und Fernsehauftritte in Deutschland und der Schweiz. Und Masuth bleibt sich treu, denn auch in seinem neuen Programm *Ein Mann packt ein“ heißt es: ein Kabarettabend mit Klaviermusik, ohne Gesang, politisch.

Regie: Hilde Schneider.

Uli Masuth ist Komponist, Kabarettist, Klavierist, Kirchenmusiker, Wahl-Friemersheimer, Förderpreisträger des Rockbüro NRW, Preisträger des WDR-Wettbewerbs *Stadtmusik“, Leiter des Xmas-choir, Gewinner des Kabarettpreises der Obernburger Kochsmühle. Er hat Abitur, Musik und Germanistik studiert, Schallplatten und CDs mit verschiedenen Bands und Projekten aufgenommen bzw. produziert, Kompositionen für Theaterstücke geschrieben. Und er war Messdiener.

Der Eintritt kostet 15 EURO, ermäßigt 10 EURO (Schüler und Studenten). Vorverkauf in der Stadthalle Leonberg, Römerstraße 110, Reservierungen Telefon 07152 990 1402 von 9-12 Uhr, Kasse im Spitalhof ½ Stunde vor Veranstaltungsbeginn Veranstalter ist das Amt für Kultur der Stadt Leonberg.

Bilderbuchkino: Immer brav sein * das schafft keiner Einlasskarten ab 9. März erhältlich

Die Stadtbücherei lädt Kinder ab fünf Jahren am Mittwoch, 18. März, um 15 Uhr in die Hauptstelle in der Liststraße zu einem Bilderbuchkino ein. In dem Buch Alles erlaubt? Oder immer brav sein * das schafft keiner nach dem Buch von Nele Moost und Annet Rudolph geht es um einen Raben, der merkt, dass brav sein gar nicht so leicht ist.

Der Dachs hat alle Freunde zum Spaghetti-Essen eingeladen. Als der kleine Rabe merkt, wieviel das Wildschwein verdrücken kann, benimmt er sich aus Angst, zu kurz zu kommen, so unmöglich, dass Frau Dachs ihn mit der Drohung nach Hause schickt, er bekomme nichts zum Geburtstag, wenn er nicht "ab heute das bravste Tier im Wald" wird. Auch wenn der Rabe leichthin meint, Bravsein sei doch "puppenleicht" - die Umsetzung von Hases ellenlanger Liste, was alles zum Bravsein gehört, ist ganz schön schwer! Aber bis zum Geburtstag muss er es ganz schnell lernen - sonst gibt es keine Geschenke!

Beim Bilderbuchkino werden Kinderbücher als Dias auf die Leinwand projiziert. Das Betrachten der großflächigen "Lichtbilder" im verdunkelten Raum regt die Fantasie der Kinder an und macht Lust sich weiter mit dem Dargestellten zu beschäftigen. So ist reichlich kreativer und handlungsorientierter Spielraum gegeben, die Wahrnehmung und Konzentrationsfähigkeit gefördert und die Kinder werden zum Lesen ermuntert. Im Anschluss wird gebastelt. Die Kinder sollten Klebstoff, Schere und Stifte mitbringen.

Eintritt 50 Cent. Karten sind ab 9. März in der Stadtbücherei, Hauptstelle Liststraße erhältlich.

Theaterkunst in Leonberg: Die Prinzessin und das Monster mit dem Theater Tiefflieger Berlin, am Donnerstag, 19. März, 10.30 Uhr und 15 Uhr im Theater im Spitalhof (Altstadt)

Für Zuschauer ab 4 Jahren

Nach dem berühmten südamerikanischen Märchen von El Lobo muy rapido *La princesa y el monstro“ von und mit Wolfgang Schneller

Regie: Frizz Lechner

Wenn eine eine Reise tut, dann kann sie was erleben, sagt ein Sprichwort.

Der Hausmeister geht in den Keller, um nach dem Rechten zu sehen. Dabei erinnert er sich an seinen ersten Theaterbesuch. Er erzählt, spielt und kommentiert das Märchen von der Prinzessin, die endlich das Schloss verlässt, um die Welt zu sehen. Sie unternimmt eine Schiffsreise und landet auf einer einsamen Insel, wird vom einäugigen Monster gefangen genommen. Schließlich kann sie sich mit Hilfe des Höllenhundes retten und kehrt zurück in das Schloss. Sie hat die Welt gesehen, die Welt ist zwar gefährlich, aber auch schön und aufregend.

Wolfgang Schneller spielt das Märchen mit viel Pantomime, Schauspiel, Komik, einem Eimer, einem Taschentuch sowie einem wahrhaft unerschöpflichen Fundus an Ideen. Durch die außergewöhnliche Körpersprache und Präsenz geraten die Zuschauer in einen Sog, der die Geschichte bildlich entstehen lässt. Alle fiebern mit, ob es die Prinzessin wohl schafft.

Der Eintritt kostet 7 EURO, ermäßigt 4 EURO (Kinder). Vorverkauf in der Stadthalle Leonberg, Römerstraße 110, Reservierungen Telefon 07152 990 1402 von 9-12 Uhr, Kasse im Spitalhof ½ Stunde vor Veranstaltungsbeginn Veranstalter ist das Amt für Kultur der Stadt Leonberg.

bronnweiler weiber

Veranstaltungshinweis vom Podium Z53

Die Bronnweiler Weiber treten am 13.3.2009 im Podium Z53 auf. Foto: Z53

schuster föll foto herzog

Oberbürgermeister Schuster und Finanzbürgermeister Föll präsentieren Nachtragshaushalt

Landeshauptstadt stärkt LBBW –Kapitalerhöhung für Stuttgart lukrativer als Rücklagen

Mindestens 32 Schulen und Eissportzentrum Waldau profitieren vom Konjunkturpaket

Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster und Erster Bürgermeister Föll haben heute (Montag) den Entwurf eines Nachtragshaushalts für 2009 präsentiert.

Er hat einen Umfang von rund 1, 3 Milliarden Euro – der größte Teil umfasst die vorgesehene Kapitalerhöhung der LBBW um knapp 950 Millionen Euro.

OB Schuster: „Wir stehen zu unserer Bank. Wir sichern die Arbeitsplätze der LBBW. Wir stellen sicher, dass die Bank mit ihrem anerkannt zukunftsweisenden Geschäftsmodell auch im Umfeld der Finanzkrise die regionale Wirtschaft mit Krediten versorgen kann. Wir sorgen für einen krisenfesteren Kernkapitalanteil unserer Bank von über 8 Prozent. Die LBBW ordnet ihr Geschäftsmodell neu, fährt das Kreditersatzgeschäft herunter, kümmert sich mehr um mittelständische Unternehmen in ganz Deutschland – und nimmt ihre Sparkassenfunktion für die Landeshauptstadt damit gestärkt wahr – auch für ihre vielen Privatkunden.“

Finanzbürgermeister Föll rechnet – auch auf der Grundlage des vergangene Woche dem Gemeinderat präsentierten Gutachtens von Roland Berger und PWC – mit Zinserträgen auf das eingelegte Kapital von rund 6 Prozent. „Das ist jedenfalls mehr, als uns dasselbe Geld derzeit als Rücklage bringt. Und es steckt in unserer eigenen Bank. Die LBBW war in den letzten Jahren eine zuverlässige Einnahmequelle für den Stadthaushalt: Seit 1999 erzielte die Stadt mehr als 660 Millionen Euro. Was die Stadt nun zeitweise in die LBBW legt, stammt aus langfristigen Rücklagen und aus Zinserträgen dieser Spezialfonds. Wir bleiben weiterhin voll handlungsfähig und belasten nicht kommende Generationen. An den Investitionsmaßnahmen der Stadt von 950 Millionen Euro in diesem und weiteren 850 Millionen Euro im kommenden Jahr gibt es keinerlei Abstriche.“

Die finanzielle Solidität macht Stuttgart auch zu einem starken Akteur im Rahmen des Konjunkturpakets II. Die Stadt kann die 34 Millionen Euro Pauschalmittel, die das Land aus dem Konjunkturprogramm des Bundes der Landeshauptstadt zuweist, mit eigenen Mitteln von 16 Millionen Euro ergänzen. 32 Schulen und das Eissportzentrum Waldau können so zusätzlich und zügig baulich modernisiert werden.

OB Schuster: „Alle Maßnahmen können bei zügiger Ausschreibung innerhalb der vom Bund verlangten Frist abgeschlossen werden. Der rasche und direkte Konjunktureffekt ist damit gesichert. Und weil es sich um eine Summe vieler vergleichsweise kleiner baulicher Maßnahmen handelt, können wir sicher sein, dass vor allem Handwerker und Bauunternehmen aus Stuttgart und der Region Aufträge erhalten. Mehr kann man von einem Konjunkturpaket nicht verlangen.“

Der Oberbürgermeister verwies darauf, dass die Maßnahmen mehrere seiner seit langem verfolgten politischen Ziele zugleich erreichen: „Wir investieren ja nicht in Mörtel, sondern in Menschen: Die Sanierung der Schulen erleichtert das Lernen und Unterrichten in den nächsten Jahren, es geht also nicht nur um einen kurzfristigen konjunkturellen Effekt – es sind die jungen Menschen in Stuttgart, denen wir auf diese Weise eine bessere Ausbildung ermöglichen können. Und schließlich haben praktisch alle Maßnahmen – vor allem die Fenstererneuerungen - einen energetischen Effekt und befördern die ehrgeizigen Klimaschutzanstrengungen der Stadt.“

Finanzbürgermeister Föll weist darauf hin, dass die zusätzlichen Schulsanierungs-Maßnahmen nur diejenigen ergänzen, die die Stadt im laufenden Haushalt bereits selbst beschlossen und finanziert hat. „Auf diese Weise fließen 2008 bis 2011 insgesamt über 312 Millionen Euro in Neubau und Modernisierung von Schulgebäuden in der Landeshauptstadt. Ein gewaltiger Investitionsschub – zielgenau in die Generation junger Stuttgarterinnen und Stuttgarter.“

OB Schuster zur Sanierung der Halle 1 des Publikumsmagneten Eissportzentrum

Waldau: „Zweimal schon musste diese Sanierung aus finanziellen Gründen zurückgestellt werden. Der Zustand der Halle war in der Zwischenzeit oft genug Gegenstand kritischer Berichterstattung – und das zu Recht. Jetzt können wir endlich eine umfassende Sanierung durchführen, die wegen Dämmungsmaßnahmen und des Einbaus einer Solaranlage deutlich mehr Energieeffizienz bringt. Und ich bin froh, dass wir diese Sanierung bereits durchgeplant haben, denn sonst hätte sie nicht in das – aus guten konjunkturpolitischen Gründen enge – Zeitkorsett des Konjunkturpakets gepasst.“

Der Nachtragshaushaltsplan berücksichtigt neben der LBBW-Kapitalerhöhung bereits das vorläufige Rechnungsergebnis 2008, die aktuellen Gewerbesteuerprognosen und die steuerpolitischen Maßnahmen des Bundes in den Konjunkturpaketen I und II.

Finanzbürgermeister Föll zum Nachtragshaushalt und seinen Folgen: „Kein Cent Kredit für die Erhöhung des städtischen Anteils an der LBBW. Ein tragfähiges Geschäftsmodell, das der LBBW Wachstumschancen im Konzert der Landesbanken und Privatbanken eröffnet. Schnelle und volle Ausschöpfung der Bundesmittel im Konjunkturpaket 2. - Und die Kapitalerhöhung der LBBW ist ja nichts anderes als ein weiteres – indirektes – Konjunkturpaket, weil viele Unternehmen mit einer gestärkten Bank an ihrer Seite besser durch die Krise kommen.“

OB Schuster appellierte an den Gemeinderat der Kapitalerhöhung für die LBBW mit breiter Mehrheit zuzustimmen: „Wir müssen uns auch in der Krise der Verantwortung stellen und dürfen nicht davonlaufen, zumal wir von der LBBW in großem Stil profitiert haben. Das zukünftige Geschäftsmodell stärkt den Bankenplatz Stuttgart mit seinen tausenden Arbeitsplätzen – und diese Arbeitsplätze wollen wir sichern.“ Text: Pressestelle Stadt Stuttgart , Foto: Herzog

gomez 1003

„MISSION: POSSIBLE“ – Gomez vs. Klitschko – Noch 11 Tage…

Der „Black Panther“ setzt an zum Sprung auf den WM-Thron

Juan Carlos Gomez verspricht: „Ich werde Vitali schlagen, ganz sicher!“

So selbstbewusst, so zuversichtlich hat sich WM-Herausforderer Juan Carlos „The Black Panther“ Gomez (35) noch vor keinem Titelkampf gezeigt: „Ich werde auf die Minute topfit sein. Vitali wird staunen, was ich alles mit ihm anstellen werde. Nicht er wird mich verprügeln, nein, ich werde ihn demolieren.“

Juan sagt auch, warum es am 21. März 2009 in der Stuttgarter Schleyer-Halle so kommen wird: „Ich bin als Boxer geboren worden, stehe seit meinem 8. Lebensjahr im Ring, Vitali aber musste sich alles erarbeiten. Ich muss nicht lange überlegen, was zu tun ist, ich weiß es eben – und mache es dann auch. Ich bin einfach zu schnell für ihn. Der sieht mich doch gar nicht. Und was er nicht sehen kann, das kann er auch nicht treffen.“

Der Kubaner ist stolz. „Weil mir kaum jemand zugetraut hat, dass ich es schaffe, um die Schwergewichts-WM zu kämpfen. Jetzt bin ich da – und ich werde es schaffen. Ganz sicher. Ich will meinem Vater in Havanna den WM-Gürtel präsentieren. Das ist für mich der größte Ansporn überhaupt. Ich will mit einem Sieg alle Kubaner glücklich machen, sie sollen feiern und stolz auf mich sein, auf den ersten Schwergewichts-Weltmeister aus Kuba.“ Und lachend fügt er hinzu: „Vielleicht werde ich dann für die nächste Wahl in Kuba als Präsidentschafts-Kandidat nominiert!“

Bereits am Sonntag wird der „Schwarze Panther“ mit seinem Team in Stuttgart eintreffen. Juan: „Dann ist die harte Vorbereitung, die Arbeit, abgeschlossen, dann beginnt für mich der Spaß. Ich habe mich noch nie auf einen Boxkampf gefreut, aber diesmal tue ich es. It’s showtime! Und zum Schluss werde ich Vitali in die Augen sehen, wenn der Ringsprecher verkündet: The NEW heavyweight champion of the world … “

Anhang: Foto von Juan Carlos Gomez mit Promoter Ahmet Öner und Trainer Orlando Cuellar (Foto: ARENA Box-Promotion)