10 April 2009
mike tyson

„Mini-Tyson“ trifft echten Tyson in Las Vegas

„Iron Mike“ vor Comeback?

Ahmet Öner: „Wenn Tyson zurückkommt, dann bei ARENA…“

Prominenter „Zaungast“ beim ARENA-Training! Kein Geringerer als Ex-Schwergewichts-Weltmeister „Iron“ Mike Tyson schaute sich am vergangenen Wochenende an, wie sich „Mini-Tyson“ Selcuk Aydin in Las Vegas auf seinen WM-Ausscheidungskampf gegen Said Ouali am 17. April in Primm, Nevada, vorbereitet.

Selcuk zum ersten Treffen mit seinem großen Vorbild: „Der Mann hat noch immer eine ganz besondere Ausstrahlung. Er ist eine absolute Ikone, es war toll ihn zu treffen. Ich hoffe, dass ich in zwanzig Jahren auch mal in einem Trainings-Gym vorbeischauen kann, wo sich dann vielleicht ein ‚Mini-Selcuk’ auf einen großen Kampf vorbereitet…“

Bei seinem Besuch im Gym, wo neben Aydin auch Yuriorkis Gamboa das Sparring für seine WBA-WM gegen den Weltranglisten-Ersten Jose „Cheo“ Rojas absolviert, wurde auch darüber spekuliert, ob der „große“ Tyson eventuell doch noch mal in den Ring zurückkehrt.

ARENA-Boss Ahmet Öner: „Wir stehen in Kontakt mit Mike und seinem Management. Ich habe gehört, dass er mit der Idee spielt, noch ein oder zwei Kämpfe zu machen. Wir hoffen natürlich, dass die dann auf ARENA-Veranstaltungen stattfinden. Vielleicht schaffen wir es ja sogar, Tyson für eine große Show nach Deutschland zu bringen.“

Erst mal konzentriert sich der Promoter aber auf den „ShoBox“-Abend am 17. April. „Das ist wirklich ganz großes Boxen“, so Öner. „Eine Weltmeisterschaft, dazu ein WBC-Eliminator, das alles auf einem großen amerikanischen TV-Sender und in Deutschland live bei Premiere. Ich bin stolz darauf, dass wir als relativ junger Stall schon in der Lage sind, so große Veranstaltungen auf die Beine zu stellen. Die Welt blickt auf ARENA und unsere Boxer.“

Premiere überträgt den Kampfabend aus Primm in der Nacht von Freitag, den 17. April, auf Samstag, den 18. April, ab 5:00 Uhr live. Text und Foto: Arena

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Firat Arslan muss seine EM-Chance leider verschieben

spotlight-Boxer Arslan ist verletzt und muss die Vorbereitung auf den EM-Kampf gegen Huck abbrechen

Der Ex-Weltmeister im Cruisergewicht Firat Arslan aus dem spotlight boxing-Team muss aufgrund einer Verletzung im linken Fuß den für den 9. Mai angesetzten Kampf um die Europameisterschaft im Cruisergewicht gegen Titelträger Marco Huck aus dem Boxstall Sauerland Event leider verschieben.

Firat Arslan hatte sich im Januar einen Ermüdungsbruch im linken Fuß zugezogen, der nach einer Phase der Ruhe am Anfang der Vorbereitung auf den Huck-Kampf ausgeheilt schien, nun aber in der Belastungsphase des Trainings vor dem EM-Kampf wieder aufgebrochen ist. Eine Fortsetzung seiner harten Vorbereitung ist für Arslan somit nicht möglich.

Der tief enttäuschte Firat Arslan: „Ich habe bis zuletzt gehofft, dass diese Verletzung ausgeheilt ist und ich die Vorbereitung auf den Kampf gegen Marco Huck voll durchziehen kann. Nun habe ich aber ein ärztliches Trainingsverbot und muss für die Zukunft auf meine Gesundheit achten. Ich hoffe, dass die Verletzung nun vollständig ausheilt und ich dann zur nächsten Titelchance antreten kann. Für meine Fans tut es mir sehr leid. Sie haben mir in den letzten Monaten so viel Zuspruch gegeben und sich alle auf meinen Kampf gegen Marco Huck gefreut. Aber, da bin ich mir sicher, ich komme sehr bald wieder und bin nach wie vor bereit gegen Marco um den Titel zu boxen!“ Text: Spotlight , Foto: Sauer

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Klitschko auf Schalke

Wladimir Klitschko vs. David Haye am 20. Juni in der Veltins-Arena

Die Veltins-Arena auf Schalke wird Schauplatz des Titelkampfes von Wladimir Klitschko gegen David Haye. Der IBF-, WBO- und IBO-Weltmeister verteidigt seine Titel am 20. Juni gegen den Engländer David Haye. Die Arena wird für dieses Duell ein Fassungsvermögen von mindestens 60.000 Zuschauern haben.

„Ich wollte schon immer in einem Fußball-Stadion vor einer so großen Kulisse kämpfen. Nun wird dieser Traum wahr. Ich war selbst schon bei einem ausverkauften Flutlichtspiel auf Schalke und habe die fantastischen Fans sehr gut in Erinnerung. 90 Minuten haben sie ihre Mannschaft bedingungslos unterstützt. Der 20. Juni wird sicherlich ein unvergesslicher Abend für alle“, freut sich der amtierende Champion Wladimir Klitschko auf die Arena und die Schalker Fans.

Bernd Bönte, Geschäftsführer der Klitschko Management Group: „Wir sind sehr froh, dass der Kampf auf Schalke stattfinden wird. Es ist eines der schönsten und modernsten Stadien Europas, eine gigantische Arena. Wir hatten verschiedene Angebote aus dem In- und Ausland und haben uns am Ende für Schalke entschieden, da uns das Gesamtpaket überzeugt hat. Wir wollen einen volksnahen Event veranstalten mit günstigen Preisen für jedermann. Mit dem Arena-Management haben wir dabei einen sehr guten Partner, mit dem wir in den nächsten Wochen sehr professionell und konstruktiv zusammen arbeiten werden.“

Während die Fußballer des Bundesligisten Schalke 04 in der Sommerpause sind, erlebt ihre Heimspielstätte mit dem Boxkampf Klitschko gegen Haye somit ein weiteres sportliches Highlight. „Es ist das erste mal, dass ein Boxkampf in der Arena stattfindet. Ganz Schalke freut sich auf diesen Tag. Wenn ich an den 20. Juni denke, bekomme ich eine Gänsehaut“, sagt Rüdiger Mengede, Geschäftsführer der Schalke 04 Betriebsgesellschaft.

Das Motto des weltweit mit Spannung erwarteten Kampfes lautet „Knockout auf Schalke“. Beide Kontrahenten haben die Mehrzahl ihrer Kämpfe durch KO gewonnen und auch bei diesem Duell rechnet kaum ein Experte mit einem Punkturteil.

Der Ticketverkauf für den Box-Event auf Schalke startet am 17. April. Karten sind für 24 Euro (Stehplatz), 39 Euro (Oberrang) und 49 Euro (Unterrang) im Internet unter www.eventim.de und www.ts-ticketshop.de erhältlich. Telefonische Bestellungen unter 01805 – 12 13 14 oder 01805 – 15 08 10 (je 0,14 €/Minute, Mobilfunkpreise können abweichen). Zudem können Karten in der Geschäftsstelle des FC Schalke 04 erworben werden.

Der Kampf wird in Deutschland live und exklusiv von RTL übertragen. In Großbritannien ist das Duell bei Setanta zu sehen, HBO wird in den USA den Kampf live zeigen. Text: Klitschko Management , Foto: Sauer

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Die Wilhelma an Ostern:

Magnolienhain erwacht zu blühendem Leben

Lange Zeit tat sich dieses Jahr nichts im Magnolienhain: Während die Stars unter den Blütenpflanzen letztes Jahr nach einem milden Winter bereits Mitte März ihren großen Auftritt hatten, war der März dieses Jahr zu kalt, die Blütenkapseln blieben fest geschlossen. Doch dank ein paar warmer Apriltage ging nun alles sehr schnell: Die Kapseln sind aufgesprungen und pünktlich zum Osterfest werden die Magnolien im Maurischen Garten ihre Blüten für die Besucher zu voller Pracht entfaltet haben.

Die Magnolien leben vor, wie man in Schönheit altert – und das in zweifacher Hinsicht. Erstens gehören sie schon rein stammesgeschichtlich zu den ältesten und urtümlichsten Blütenpflanzen der Erde. Zweitens stammen einige der rund 70 Magnolienbäume im Wilhelmapark noch aus König Wilhelms I. Zeiten, sie zieren also bereits seit über 160 Jahren den Magnolienhain. An der anmutigen Pracht der königlichen Kostbarkeiten teilhaben durften früher allerdings nur die königliche Familie sowie erlesene Gäste und vielleicht noch der Hofstaat. Denn der Zugang zum Park war eigens dem König und den Seinen vorbehalten – der einfache Untertan musste leider draußen bleiben. Das hat sich zum Glück längst geändert: Heute gibt es keine Könige und Untertanen mehr und jeder kann diesen schönen Ort in Stuttgart besuchen und die riesigen Magnolienblüten in Rosa, Weiß und Purpur genießen. Für ihren alljährlichen großen Auftritt finden die Magnolien zudem eine ihrer würdige Bühne vor: Umgeben von historischer Architektur im maurischen Stil und vor dem kontrastreichen Hintergrund der dunkelgrünen Eiben im Hain können sie ihre Schönheit umso wirkungsvoller zur Schau stellen.

Vor den Eiszeiten waren Magnolien, die übrigens nach dem französischen Botaniker benannt wurden, auch in Europa heimisch, heute stammen die meisten Magnolienarten vorwiegend aus Ostasien und Amerika. In China schätzte man die Ziergehölze schon vor mehr als tausend Jahren und schmückte damit gerne die Tempelanlagen. Mittlerweile sind Magnolien in zahlreichen Gärten rund um den Globus als beliebte Ziergehölze zu finden. Doch wie es sich für einen echten Star geziemt, hat die Magnolie auch ein paar Allüren – dazu gehört die Eigenheit, auf Frost äußerst empfindlich zu reagieren. Wie jedes Jahr gilt es daher nun die Daumen zu drücken, dass nicht ein plötzlicher Kälteeinbruch der Pracht im Maurischen Garten ein vorzeitiges Ende bereitet. Text und Foto: Wilhelma